OSTIA I. FORMA URBIS OSTIAE

Untersuchungen zur Entwicklung der Hafenstadt Roms von der Zeit der Republik bis ins fruhe Mittelalter

by Michael Heinzelmann

Book cover: OSTIA I. FORMA URBIS OSTIAE

Extent: 464 pages

Publisher: Harrassowitz Verlag

Subjects: Classical Studies, Mediterranean Archaeology

Series: Sonderschriften des Deutschen Archäologischen Instituts Rom

Series volume number: 25

Language: German

Hardback (Published)

(March 2021)

ISBN: 9783447115346

Price: $136.00

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Von 1996 bis 2001 fuhrte das Deutsche Archaologische Institut Rom in Kooperation mit der American Academy in Rome und mit Unterstutzung der Soprintendenza Archeologica di Ostia ein interdisziplinares Feldforschungsprojekt in den noch nicht ausgegrabenen Bereichen der Hafenstadt Roms durch. Ziel war es, mithilfe einer Kombination von nicht-invasiven Untersuchungsmethoden (Luftbildanalyse, geophysikalische Prospektionen) und gezielten stratigraphischen Ausgrabungen neue Erkenntnisse zur stadtebaulichen Gesamtstruktur Ostias und seiner langfristigen Entwicklung von der Grundung im 4. Jahrhundert v.Chr. bis zur Aufgabe im fruhen Mittelalter zu gewinnen. Im ersten Band der Projektpublikation werden die Ergebnisse und die Dokumentation der stratigraphischen Ausgrabungen in den Regionen III, IV und V vorgelegt. Einen Schwerpunkt bildete die Untersuchung von Strassen, der Stadtmauer und ausgewahlter Wohngebaude (Domus, Insulae, suburbane Villa) und Wirtschaftsbauten (Tabernae, Horrea), die jeweils in ihrer langfristigen Entwicklung betrachtet werden. Ferner konzentrierten sich die Arbeiten auf die neu entdeckte konstantinische Bischofskirche mit verschiedenen Vorgangerbauten sowie auf das Hafenbecken im Westen, das von einem monumentalen Tempel-Navalia-Komplex flankiert wurde. Die zahlreich gewonnenen Einzelerkenntnisse liefern in der Gesamtschau wichtige Hinweise fur eine Neubewertung der stadtebaulichen und wirtschaftlichen Entwicklung Ostias, die – verbunden mit den Ergebnissen der Luftbildanalysen und geophysikalischen Prospektionen – im zweiten Band diskutiert werden soll.

  • By (author) Michael Heinzelmann