Ludwig Friedrich von Froriep (1779-1847)

Ein Weimarer Verleger zwischen Ämtern, Geschäften und Politik

By (author) Wiebke Häfen

Book cover: Ludwig Friedrich von Froriep (1779-1847)

Extent: 353 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Social Sciences 

Series: Veroffentlichungen der Historischen Kommission fur Thuringen. Kleine Reihe

Language: German

Hardback (Out of print)

(February 2007)

ISBN: 9783412036065

6.34 x 9.25 inches

Price: $57.00

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Die Biographie des Weimarer Verlegers kann in vielerlei Hinsicht als charakteristisch fur einen Wissenschaftler und Unternehmer in der Umbruchszeit von der standischen zur burgerlichen Gesellschaft gelten. Bildungsstreben und die Einbindung in soziale Netzwerke machten aus Froriep einen bekannten Professor der Medizin und geachteten Wissenschaftler seiner Zeit. Er wirkte an der Grundung der Universitat Berlin und der Herausbildung einer neuen Wissenschafts-kultur in Tubingen mit. Als Schwiegersohn des Verlegers Friedrich Justin Bertuch ubernahm er die Leitung des Landes-Industrie-Comptoirs, des grossten Weimarer Wirtschaftsunternehmens, und gab gemeinsam mit ihm eine fruhliberale Tageszeitung heraus. Nach 1819 engagierte sich Froriep im Weimarer Landtag fur Reformen im Sinne fruhliberaler Gesellschaftsvorstellungen. In Weimar vermittelte er zwischen burgerlicher und hofischer Welt. Als Ehegatte und Familienvater setzte er sich mit Partnerschaftskonzepten, Wertevermittlung und Geschlechterrollen auseinander.


Die Biographie des Weimarer Verlegers kann in vielerlei Hinsicht als charakteristisch fur einen Wissenschaftler und Unternehmer in der Umbruchszeit von der standischen zur burgerlichen Gesellschaft gelten. Bildungsstreben und die Einbindung in soziale Netzwerke machten aus Froriep einen bekannten Professor der Medizin und geachteten Wissenschaftler seiner Zeit. Er wirkte an der Grundung der Universitat Berlin und der Herausbildung einer neuen Wissenschafts-kultur in Tubingen mit. Als Schwiegersohn des Verlegers Friedrich Justin Bertuch ubernahm er die Leitung des Landes-Industrie-Comptoirs, des grossten Weimarer Wirtschaftsunternehmens, und gab gemeinsam mit ihm eine fruhliberale Tageszeitung heraus. Nach 1819 engagierte sich Froriep im Weimarer Landtag fur Reformen im Sinne fruhliberaler Gesellschaftsvorstellungen. In Weimar vermittelte er zwischen burgerlicher und hofischer Welt. Als Ehegatte und Familienvater setzte er sich mit Partnerschaftskonzepten, Wertevermittlung und Geschlechterrollen auseinander.

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