Kunstlerautobiographie

Die Konstruktion von Kunstlerschaft am Beispiel Ludwig Richters

by Saskia Putz

Book cover: Kunstlerautobiographie

Extent: 364 pages

Publisher: Dietrich Reimer Verlag

Subjects: Art & Art History

Series: Berliner Schriften zur Kunst

Language: German

Hardback (Out of print)

(February 2012)

ISBN: 9783786126577

Price: $68.00

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Wie aussern Kunstler ihre Vorstellung von sich selbst? Saskia Putz analysiert die Konstruktion von Kunstlerschaft in deutschen Autobiographien des 19. Jahrhunderts. Ausgehend von den Lebenserinnerungen Ludwig Richters stellt sie die Ubernahme literarischer Motive und wissenschaftlicher Strukturen dar. Im ‘Jahrhundert der Biographie’ beginnen auch Kunstler, ihre Lebenswege aufzuschreiben und zu veroffentlichen. Der Anstieg gedruckter Kunstlerautobiographien in Deutschland wahrend der zweiten Halfte des 19. Jahrhunderts ist bedeutsam. Die Texte entstehen dabei jeweils im Spannungsbereich von personlichen Beweggrunden, offentlichem Interesse, wissenschaftlichen Anliegen und literarischen Vorbildern. Saskia Putz untersucht diese Konstruktion von Kunstlerschaft in der Kunstlerautobiographie des 19. Jahrhunderts. Im Zentrum stehen die Lebenserinnerungen eines deutschen Malers von Ludwig Richter, anhand derer sie die Strukturen und Motive, mit denen kunstlerische Identitat im Text entworfen wird, analysiert. Im Vergleich mit anderen Selbstbiographien, so von Carl G. Carus, Wilhelm v. Kugelgen, Ernst Rietschel und Louise Seidler, werden zentrale Parameter herausgearbeitet, die fur die Kunstlerautobiographik des 19. Jahrhunderts allgemein von Interesse sind. Die Kunstlerautobiographie erweist sich als literarischer Text, der die Entstehung und Darstellung von Kunstlerschaft explizit zum Thema hat. Ihr charakteristischer Ausdruck kunstlerischer Identitat sowie ihre Pragung eines Modells sind kennzeichnend fur die Moderne.

  • By (author) Saskia Putz

Saskia Putz legt eine Studie vor, die von der ersten bis zur letzten Seite durch die Dichte der Argumentation und eine Fulle neuer Einsichten besticht, die hier nicht einmal annahernd referiert werden konnen. Zugleich ist ihre Arbeit ein Beitrag zur Forschung uber Ludwig Adrian Richter.
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