Kult und Kommunikation
Medien in Heiligtümern der Antike
Edited by Christian Frevel Edited by Henner von Hesberg
Paperback (Published)
(October 2007)
ISBN: 9783895005749
6.69 x 9.45 inches
Price: $63.00
In stock
Media research has become a common subject and method for various academic fields. But there is, so far, no such study dealing with media research in the field of archaeology. This volume compiles contributions from authors covering different possible aspects and directions. However, it is far from being a systematic study, but aims to open the field for further research.
English description: Media research has become a common subject and method for various academic fields. But there is, so far, no such study dealing with media research in the field of archaeology. This volume compiles contributions from authors covering different possible aspects and directions. However, it is far from being a systematic study, but aims to open the field for further research. German description: In besonderer Weise wurde in der heidnischen Antike die Verbindung von Gottheiten und Menschen im Heiligtum medial vermittelt. Dabei steht vor allem die Kommunikation in ihren unterschiedlichen Formen an und in Heiligtumern im Vordergrund. Dazu gehoren die direkte sprachliche Kommunikation (Gebete, Orakel), die schriftlich fixierte (z.B. in Opferlisten, Texten), die medial vermittelte in Kulthandlungen (Prozessionen, Votiv- und Weihegaben) sowie die symbolisch reprasentative Kommunikation (Architektur, Inschriften, Ornamente). Der vorliegende Band widmet sich erstmals diesen Zusammenhangen und analysiert die Beziehung von Kult und Medialitat in der Antike.
- Edited by Christian Frevel
- Edited by Henner von Hesberg
“As always, a collection of essays by different scholars cannot cover all aspects of a topic. Due to the character of this book - fourteen authors - there are no c1ear definitions as to how to use the terms “communication”, “media”, etc. But in all, the book offers interesting insights into the communicative field of ancient sanctuaries.”<br/><br/>Veit Rosenberger<br/><br/>In: Journal of Hellenic Studies. 129 (2009). pp. 174-175.<br/><br/>---------------------------------<br/><br/>“Les auteurs ont su éviter les redites et procèdent à des renvois internes lorsque cela est nécessaire; on n’en regrettera que davantage de ne rien savoir des confrontations, rencontres, convergences et divergences qui n’ont pas dû manquer de marquer un aussi riche Colloque.”<br/><br/>In: L’antiquite classique. 77 (2008). S. 695-697.<br/><br/>---------------------------------<br/><br/>„In der Materialfülle und Weite des Ansatzes beeindruckend, bietet der Band gerade für denjenigen Leser, der nicht mit allen Quellengruppen gleichermaßen vertraut ist, eine äußerst hilfreiche und substantielle Orientierung. Andererseits werden - der Konzeption entsprechend - viele dem Fachpublikum bereits seit längerem bekannte Befunde und Interpretationen vorgetragen und fällt das Ergebnis der Untersuchung insofern im Einzelnen nicht selten „im Rahmen des zu Erwartenden“ aus. Vor diesem Hintergrund ist es bedauerlich, dass auf eine Zusammenschau der Ergebnisse und eine Konzeptualisierung weitgehend verzichtet wurde. Auseinandersetzungen mit zentralen Begrifflichkeiten wie Medium (v. Hesberg) und Repräsentation/Selbstdarstellung/Propaganda (Sporn) leuchten in einzelnen Beiträgen auf, eine umfassendere, alle Materialgruppen einschließende Modellbildung wird aber nicht vorgenommen. Was die zentrale Frage von „Botschaft“ und „Akzeptanz“ anbelangt, so scheinen besonders die Abweichungen vom „Erwartbaren“ bedeutsam zu sein: Immer wieder wird anhand der Papyri, aber auch in der Panegyrik, deutlich, dass die Empfänger kaiserlicher beneficia diese eben doch einer wie auch immer gearteten Nahbeziehung zu „ihrem“ Caesar oder Augustus (und nicht dem Herrscherkollektiv) zuschrieben - und dass dies von Seiten des jeweiligen Herrschers zumindest billigend in Kauf genommen wurde. Letztlich scheiterte das neue System womöglich nicht an fehlender „durchgängiger“ Akzeptanz, sondern an der Inkonsequenz der Protagonisten selbst, die traditionellere Kommunikationsformen nicht aufgeben mochten oder konnten. Nur so ambitionierte und fundierte Projekte wie der angezeigte Sammelband können in dieser Hinsicht größere Klarheit bringen - und sind somit ein gewichtiger und unverzichtbarer Beitrag für das weitere Nachdenken über die Tetrarchie und ihr Scheitern.“<br/><br/>In: sehepunkte 8 (2008), Nr. 7/8 [15.07.2008], URL: <<a target="_blank" href="http://www.sehepunkte.de/2008/07/12083.html">http://www.sehepunkte.de/2008/07/12083.html</a>><br/><br/>-------------------------------------<br/><br/>„Mit der Einführung der Tetrarchie schuf Kaiser Diokletian Ende des 3. Jh. eine neue Regierungsform für das Römische Reich, die aber nur wenige Jahrzehnte Bestand haben sollte. (...) Mit welchen Mitteln sollten die Neuerungen der Bevölkerung und vor allem dem Militär verständlich gemacht werden? Um diese Fragen zu klären, ziehen die Autoren des Tagungsbandes archäologische, epigrafische, literarische, numismatiche und papyrologische Quellen zurate. Entstanden ist so ein facettenreiches Buch, das auch aufzeigt, dass nicht alle Änderungen Ende des 3. Jh. mit der neuen Regierungsform zusammenhängen, sondern etwa beim Militär auf strategisch-militärische Überlegungen zurückgehen. Alles in allem ein anregendes Werk, das ein bisher weitgehend vernachlässigtes Thema in den Vordergrund stellt.“<br/><br/>In: Archäologie in Deutschland. 3/2007. S. 74.<br/><br/>-------------------------------------<br/><br/>„Vierzehn Autoren geben eine eingehende und eindrückliche Würdigung des tetrarchischen Systems unter Diocletian mit all seinen Auswirkungen und Folgen für das Imperium, und zwar aus dem Blickwinkel verschiedener Disziplinen und Quellen (Archäologie, Epigraphik, Literatur, Numismatik, Kunst, Wirtschaft, Militär etc.).“<br/><br/>In: helvetia archaeologica. 37 (2006). Band 148.<br/><br/>------------------------------------<br/><br/>„In der Gesamtschau ergibt sich ein eindrucksvolles Bild von der vielseitigen und intensiven Propaganda für ein zentrales Reformanliegen Diokletians: Das römische Kaisertum sollte so veränderten Anforderungen einer neuen Zeit gewachsen sein.“<br/><br/>In: Pax Geschichte. Burgen. S. 97
—
Other Titles in this Series
Die Krise des 3. Jahrhunderts n. Chr. und das Gallische Sonderreich
Akten des Interdisziplinären Kolloquiums Xanten 26. bis 28. Februar 2009
»Selbstbetrachtungen« und Selbstdarstellungen – »Meditations« and Representations
Der Philosoph und Kaiser Marc Aurel im interdisziplinären Licht. The Philosopher and Emperor Marcus Aurelius in an interdisciplinary light. Akten des Interdisziplinären Kolloquiums Köln 23. bis 25. Juli 2009
Persistenz und Rezeption
Weiterverwendung, Wiederverwendung und Neuinterpretation antiker Werke im Mittelalter
Grabbauten des 2. und 3. Jahrhunderts in den gallischen und germanischen Provinzen
Akten des Internationalen Kolloquiums Köln 22. bis 23. Februar 2007
Kosmos der Zeichen
Schriftbild und Bildformel in Antike und Mittelalter. Begleitbuch zur Ausstellung des Lehr- und Forschungszentrums für die antiken Kulturen des Mittelmeerraumes der Universität zu Köln und des Römisch-Germanischen Museums der Stadt Köln
Similar Books
Drunk the Potion, No Whit Charmed
The Doctrine of Pure and Perfect Souls from Iamblichus to Damascius
Epiphanies of the Divine in the Septuagint and the New Testament
Fifth International Symposium of the Corpus Judaeo-Hellenisticum Novi Testamenti (CJHNT), 14-17 May 2015, Nottingham
Language and Power in the Roman Empire and Early India
Hierarchy, Ambiguity, and the Art of Reading the Signs in Cosmopolitan Cultures
Late Antique villae in the Balkans (3rd–7th c. AD): Current Research Questions and Perspectives
HAEMUS Companion to the Late Antique Balkans 1
Volume 4
Nurturing the Elite
Representations of Drinking, Eating, and Religious Vessels in Palmyrene Funerary Iconography
Volume 13
The Compositional History of the Book of Kings
An Analysis of the Evaluative Frameworks in 1 Kings 14–2 Kings 25
Contesting Labeled Identities
The Sociology of Gentilics in Biblical and Northwest Semitic Literature
After Life in Roman Paganism. L’Égypte des astrologues. Les Mages hellénisés
Introductions historiographiques
Volume 7
Diodor über den ersten Sklavenaufstand auf Sizilien
Ein philologischer und historischer Kommentar
Volume 67
Frauen im römischen Erbrecht
Historische Entwicklungen, familiäre Rollenbilder und die erbrechtliche Reskriptenpraxis
Volume 241
Frieden schaffen durch ein gemeinsames Bekenntnis?
Eine Predigtreihe zur Vergegenwärtigung des Nizänischen Glaubensbekenntnises von 325
Volume 7
I Germani e l’Impero Romano. Storia e diritti
Saggi delle edizioni degli incontri 2024-2025
Volume 14
Nach der Zerstörung
Die gewaltsame Einnahme von Städten von der Antike bis zum 20. Jahrhundert zwischen Disruption und Kontinuität
Religiöse Erfahrung in Korinth
Paulus und die frühchristliche Bewegung im Kontext ihrer griechisch-römischen Erfahrungswelt
But the Wise Shall Understand
Reuse of Prophecies, Chronotope, and Merging of Eschatological Horizons in Daniel 10-12
