Kaiser Ferdinand III. (1608-1657)
Eine Biographie
By (author) Mark Hengerer
Hardback (Published)
(October 2012)
ISBN: 9783205777656
7.2 x 9.65 inches
Price: $94.00
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Vor uber 400 Jahren, in eine zum Zerreissen gespannte Welt wurde Erzherzog Ferdinand Ernst hineingeboren, der als Ferdinand III. von 1637 bis zu seinem Tod 1657 Kaiser des Heiligen Romischen Reiches war. Sein Leben war ein Leben im Krieg auf der Suche nach Frieden. Zusammen mit den vielen Landern der Monarchie der Habsburger hatte er einen Krieg geerbt, der militarisch von niemandem ganz zu gewinnen war und entsetzliches Leid uber eine ganze Generation brachte. Was 1618 mit dem Prager Fenstersturz als auch religios motivierter Aufstand des Adels gegen die Habsburger begonnen hatte, konnte er erst 1648 mit dem Westfalischen Frieden auf einer gesamteuropaischen Ebene beenden. Wie man aus solch einem Krieg herauskam, musste erst gelernt werden und es bedeutete, sich von Positionen zu verabschieden, die man lange fur absolut gehalten hatte: von der Einheit der Christenheit, vom Vorrang einer Konfession, von der Einheit der Dynastie, von der territorialen Integritat und Einheit des Reiches. Der Frieden im Reich und mit den europaischen Nachbarn brachte, durch Zulassung von Differenz wider Willen, dauerhafte und tragfahige Losungen fur die Auseinandersetzung zwischen Protestanten und Katholiken. Die institutionelle Krise des Reiches wurde uberwunden, der Friedenskongress zum Modell fur zwischenstaatliche Konfliktlosung.
Vor uber 400 Jahren, in eine zum Zerreissen gespannte Welt wurde Erzherzog Ferdinand Ernst hineingeboren, der als Ferdinand III. von 1637 bis zu seinem Tod 1657 Kaiser des Heiligen Romischen Reiches war. Sein Leben war ein Leben im Krieg auf der Suche nach Frieden. Zusammen mit den vielen Landern der Monarchie der Habsburger hatte er einen Krieg geerbt, der militarisch von niemandem ganz zu gewinnen war und entsetzliches Leid uber eine ganze Generation brachte. Was 1618 mit dem Prager Fenstersturz als auch religios motivierter Aufstand des Adels gegen die Habsburger begonnen hatte, konnte er erst 1648 mit dem Westfalischen Frieden auf einer gesamteuropaischen Ebene beenden. Wie man aus solch einem Krieg herauskam, musste erst gelernt werden und es bedeutete, sich von Positionen zu verabschieden, die man lange fur absolut gehalten hatte: von der Einheit der Christenheit, vom Vorrang einer Konfession, von der Einheit der Dynastie, von der territorialen Integritat und Einheit des Reiches. Der Frieden im Reich und mit den europaischen Nachbarn brachte, durch Zulassung von Differenz wider Willen, dauerhafte und tragfahige Losungen fur die Auseinandersetzung zwischen Protestanten und Katholiken. Die institutionelle Krise des Reiches wurde uberwunden, der Friedenskongress zum Modell fur zwischenstaatliche Konfliktlosung.
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