Journalistische Praxis beim Nürnberger Prozess 1945/46

Eine Fallstudie zum blinden Fleck der Mediengeschichtsschreibung

By (author) Ebbo Schröder Series edited by Ulrike von Hirschhausen Series edited by Frank Bösch

Book cover: Journalistische Praxis beim Nürnberger Prozess 1945/46

Extent: 371 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Communications, Film, & Media Studies, German Studies, Social Sciences 

Language: German

Hardback (Published)

(August 2024)

ISBN: 9783412530679

6.3 x 9.25 inches

Price: $82.00

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Wie gelangte in die Medien, was diese schliesslich druckten oder sendeten? Dieser grundlegenden Frage geht Ebbo Schroder anhand der Arbeit von britischen und US-amerikanischen Auslandskorrespondenten beim Nurnberger Prozess 1945-46 nach. Anhand vieler erstmals ausgewerteter Quellen zeigt diese Untersuchung, wie aus dem Geschehen im Gerichtssaal das grosste Medienereignis der Nachkriegszeit wurde.


Wie gelangte in die Medien, was diese schliesslich druckten oder sendeten? Dieser grundlegenden Frage geht Ebbo Schroder anhand der Arbeit von britischen und US-amerikanischen Auslandskorrespondenten beim Nurnberger Prozess 1945-46 nach. Statt den Selbstdarstellungen in der Memoirenliteratur der Grossen ihrer Zunft Glauben zu schenken, rekonstruiert die Arbeit anhand umfangreicher Archivrecherchen die journalistische Praxis zahlreicher Korrespondenten aller Mediengattungen. Vom Geschmack des chlorierten Wassers im zerstorten Nurnberg uber den Kampf mit den eigenen Redaktionen und der Kommunikationstechnik bis zu ihren Gedanken uber den beginnenden Kalten Krieg wird jede Facette ihrer Arbeits- und Lebenswelt in den Blick genommen. Anhand vieler erstmals ausgewerteter Quellen wird gezeigt, welche Faktoren entscheidend dafur waren, was gedruckt und gesendet wurde. Und die Bedeutung, die den Korrespondenten dabei zukam, entsprach selten ihrer Selbstdarstellung.

  • By (author) Ebbo Schröder
  • Series edited by Ulrike von Hirschhausen
  • Series edited by Frank Bösch

»[…]ein wichtiger Beitrag zur Medien- und Journalismusgeschichte des 20. Jahrhunderts: eine detaillierte, quellengestützte Fallstudie über die Deutung eines weltgeschichtlichen Strafverfahrens – zwischen Redaktionsroutinen, juristischen Grenzziehungen und journalistischen Ausnahmesituationen.«
PD Dr. Norman Domeier, DAMALS 12/2025

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