Ein Labor der Sozialgeschichte
Die Entwicklung des Arbeitskreises für moderne Sozialgeschichte seit 1956
By (author) Ulrich Engelhardt Afterword by Andreas Eckert Afterword by Ulrike von Hirschhausen Series edited by Ulrike von Hirschhausen Series edited by Sebastian Conrad
Hardback (Published)
(May 2020)
ISBN: 9783412515911
6.3 x 9.25 inches
Price: $99.00
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Der Kreis entwickelte sich bald zu einem im deutschsprachigen Raum singularen und prominenten Forum innovativer Diskussionen. Zentrale inhaltliche Entwicklungen der deutschen Geschichtswissenschaft , wie beispielsweise seit 1972 das international einschlagige Lexikon “Geschichtliche Grundbegriffe” wurden von ihm angestossen. Dabei erweiterte sich der Perspektivrahmen mehr und mehr auf Gesamteuropa und inzwischen auch auf globale Zusammenhange. Anhand vor allem der ungewohnlich eingehend dokumentierenden Protokolle zeichnet Ulrich Engelhardt Entstehung und Tatigkeit des Arbeitskreises im Spiegel seiner Leitthemen nach.
Der interdisziplinar angelegte Arbeitskreis fur moderne Sozialgeschichte wurde 1957 von Werner Conze und einer kleinen Gruppe von Historikern, Sozialwissenschaftlern, Okonomen, Theologen und Juristen ins Leben gerufen. Hauptsachlich ging und geht es bis heute um ergebnisoffenes, kritisches Nachdenken uber Methodik und Fragestellungen von Sozialgeschichte, in der Anfangszeit auch um deren institutionelle Durchsetzung im Zuge der Reorientierung der deutschen Geschichtswissenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Kreis entwickelte sich bald zu einem im deutschsprachigen Raum singularen und prominenten Forum innovativer Diskussionen. Zentrale inhaltliche Entwicklungen der deutschen Geschichtswissenschaft , wie beispielsweise seit 1972 das international einschlagige Lexikon “Geschichtliche Grundbegriffe” wurden von ihm angestossen. Dabei erweiterte sich der Perspektivrahmen mehr und mehr auf Gesamteuropa und inzwischen auch auf globale Zusammenhange. Anhand vor allem der ungewohnlich eingehend dokumentierenden Protokolle zeichnet Ulrich Engelhardt Entstehung und Tatigkeit des Arbeitskreises im Spiegel seiner Leitthemen nach. Der interdisziplinar angelegte und international besetzte Arbeitskreis fur moderne Sozialgeschichte wurde 1957 von Werner Conze und einem kleinen Grunderzirkel ins Leben gerufen. Hauptsachlich ging und geht es bis heute um prajudizfreies Nachdenken uber Methodik und Fragestellungen von Sozialgeschichte, in der Anfangszeit auch um deren institutionelle Durchsetzung im Zuge der Reorganisierung und Reorientierung der deutschen Geschichtswissenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit regelmassig zwei Tagungen pro Jahr, seit 1962 zudem mit der eigenen Schriftenreihe “Industrielle Welt”, entwickelte sich diese Vereinigung schon bald zu einem im deutschsprachigen Raum singularen und entsprechend prominenten Forum innovativer Diskussionen und Trager exzellenter Forschungsunternehmen wie etwa der Herausgabe des achtbandigen Lexikons “Geschichtliche Grundbegriffe”. Dabei erweiterte sich der Perspektivrahmen mehr und mehr auf Gesamteuropa und inzwischen auch daruber hinaus. Anhand vor allem der ungewohnlich eingehend dokumentierenden Protokolle werden in diesem Buch Entstehung und Tatigkeit des Arbeitskreises im Spiegel aller Leitthemen nachgezeichnet.
- By (author) Ulrich Engelhardt
- Afterword by Andreas Eckert
- Afterword by Ulrike von Hirschhausen
- Series edited by Ulrike von Hirschhausen
- Series edited by Sebastian Conrad
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