Interessenkollisionen in der Anwaltschaft

Straf- und berufsrechtliche Gefahren, Befreiungen und Reformvorschläge

By (author) Uli Schönhöfer

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Extent: 239 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Series: Schriften zum Strafrecht

Series volume number: 462

Language: German

Hardback (Published)

(March 2026)

ISBN: 9783428196531

6.18 x 9.17 inches

Price: $89.00

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Die Untersuchung behandelt das Problemfeld
anwaltliche Interessenkollisionen, insbesondere den Straftatbestand des Parteiverrats
nach § 356 StGB sowie das Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen nach §
43a Abs. 4 BRAO. Der Autor entwickelt eine neue, systematisch tragfähige
Schutzgutkonzeption und ein kohärentes, rechtssicheres Auslegungskonzept.
Abschließend werden Reformvorschläge bewertet und Empfehlungen für eine
gesetzgeberische Neugestaltung des Tatbestands formuliert.


»Conflicts of Interest in the Legal Profession.
Criminal and Professional Law Risks, Exemptions and Reform Proposals«: The thesis
addresses the problem area of conflicts of interest in the legal profession, in
particular the criminal offence of betrayal of client under § 356 StGB and the
prohibition against representing conflicting interests under § 43a(4) BRAO. The
author develops a new, systematically sound concept of protected interests and a
coherent, legally secure interpretation concept. Finally, reform proposals are
evaluated and recommendations for a legislative redesign of the offence are
formulated.

Einleitung

1. Die Gefahr von Interessenkollisionen in der Anwaltschaft
Der strafrechtliche Parteiverrat – Vergleich mit dem berufsrechtlichen Verbot der
Wahrnehmung widerstreitender Interessen

2. Befreiungsmöglichkeiten für die Anwaltschaft
Fälle der Straflosigkeit beim strafrechtlichen Parteiverrat – Vergleich mit dem
berufsrechtlichen Verbot der Wahrnehmung widerstreitender Interessen

3. Reformvorschläge zur Gewährleistung von Rechtssicherheit und Empfehlungen
Reformvorschläge zur Gewährleistung von Rechtssicherheit – Empfehlungen an den
Gesetzgeber

  • By (author) Uli Schönhöfer