Gottes vergrabene Weisheit

Der motivgeschichtliche Ort von Hiob 28 zwischen Weisheitsparodie und hellenistischem Erkenntnisstreben

by Yannick Schanz

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Extent: 519 pages

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

Subjects: Biblical Studies

Series: Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament

Series volume number: 181

Language: German

Hardback (Published)

(August 2025)

ISBN: 9783525502198

6.06 x 9.06 inches

Price: $173.00

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Mitten im Hiobbuch fangt Hiob an zu singen: Er preist im 28. Kapitel die Weisheit des Schopfergottes. Nachdem seine ach so weisen Freunde ihm mit ihren Ratschlagen nicht weiterhelfen konnten, wendet sich Hiob an Gott selbst: Zunachst mit Lob – dann aber mit scharfer Anklage und Wut. Wie passt das zusammen? Kann dieses Weisheitslied in den Text eingewandert sein? Gegen den augenscheinlichen thematischen Bruch vertritt Yannick Schanz hier die These, dass das Kapitel Hi 28 in den Duktus des Hiobbuchs unbedingt hineingehort – allerdings unter der Voraussetzung, dass es grundlegend ironisch verstanden wird. Durch diese neue Auslegung des Textes werden vertiefte Einblicke in die weitere Motivgeschichte des Textes in der Septuaginta und daruber hinaus moglich.


Mitten im Hiobbuch fangt Hiob an zu singen: Er preist im 28. Kapitel die Weisheit des Schopfergottes. Nachdem seine ach so weisen Freunde ihm mit ihren Ratschlagen und Belehrungen nicht weiterhelfen konnten, wendet sich Hiob an Gott selbst: Zunachst mit Lob – gleich danach aber mit scharfer Anklage und Wut. Wie passt das zusammen? Kann dieses Weisheitslied ursprunglich an diese Stelle gehort haben oder muss es in den Text eingewandert sein? Gegen den augenscheinlichen thematischen Bruch vertritt Yannick Schanz hier die These, dass das Kapitel Hi 28 in den Duktus des Hiobbuchs unbedingt hineingehort – allerdings unter der Voraussetzung, dass es grundlegend ironisch verstanden wird. Durch diese neue Auslegung des Textes werden vertiefte Einblicke in die weitere Motivgeschichte des Textes in der Septuaginta und daruber hinaus moglich.

  • By (author) Yannick Schanz