Geschlechtervorstellungen und soziale Differenzierung bei Appian aus Alexandrien
by Kordula Schnegg
Paperback (Published)
(April 2010)
ISBN: 9783447061568
6.65 x 9.49 inches
Price: $35.00
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Im zweiten Jahrhundert n. Chr. verfasst der Agypter Appian ein historiographisches Werk uber die Geschichte Roms. In detailreichen Schilderungen erklart er die Macht und die territoriale Ausdehnung des Romischen Reiches. Die Art und Weise, wie Appian seine Geschichte schreibt, sowie die Rollen, die er den mannlichen und weiblichen Figuren zuteilt, stehen im Mittelpunkt von Kordula Schneggs Studie zu Geschlechtervorstellungen und sozialer Differenzierung bei Appian. Ausgehend von den theoretischen Uberlegungen der US-amerikanischen Neuzeithistorikerin Joan W. Scott zu ‘Geschlecht’ als wissenschaftlicher Kategorie wird der antike griechische Text in Hinblick auf die in ihm enthaltenen Geschlechtervorstellungen analysiert. In diesem Zusammenhang werden die geschilderten Verhaltensnormen, Handlungsmoglichkeiten und Tugenden untersucht, die geschlechterspezifische Vorstellungen vermitteln. Ebenso finden die Figuren in ihrem spezifischen Kontext und die ihnen zugeschriebenen Handlungen und Charaktereigenschaften besondere Berucksichtigung. Es zeigt sich, dass Appian Frauen – unabhangig von ihrem sozialen Stand und ihrer ethnischen Zugehorigkeit – nur eine geringe Bedeutung fur den Geschichtsverlauf beimisst. Appian konstruiert eine Geschichte, in der die erinnerungswurdigen Taten einer kleinen sozialen Gruppe, die ausschliesslich aus Mannern besteht, zugeschrieben werden: den Romern.
Im zweiten Jahrhundert n. Chr. verfasst der Agypter Appian ein historiographisches Werk uber die Geschichte Roms. In detailreichen Schilderungen erklart er die Macht und die territoriale Ausdehnung des Romischen Reiches. Die Art und Weise, wie Appian seine Geschichte schreibt, sowie die Rollen, die er den mannlichen und weiblichen Figuren zuteilt, stehen im Mittelpunkt von Kordula Schneggs Studie zu Geschlechtervorstellungen und sozialer Differenzierung bei Appian. Ausgehend von den theoretischen Uberlegungen der US-amerikanischen Neuzeithistorikerin Joan W. Scott zu ‘Geschlecht’ als wissenschaftlicher Kategorie wird der antike griechische Text in Hinblick auf die in ihm enthaltenen Geschlechtervorstellungen analysiert. In diesem Zusammenhang werden die geschilderten Verhaltensnormen, Handlungsmoglichkeiten und Tugenden untersucht, die geschlechterspezifische Vorstellungen vermitteln. Ebenso finden die Figuren in ihrem spezifischen Kontext und die ihnen zugeschriebenen Handlungen und Charaktereigenschaften besondere Berucksichtigung. Es zeigt sich, dass Appian Frauen – unabhangig von ihrem sozialen Stand und ihrer ethnischen Zugehorigkeit – nur eine geringe Bedeutung fur den Geschichtsverlauf beimisst. Appian konstruiert eine Geschichte, in der die erinnerungswurdigen Taten einer kleinen sozialen Gruppe, die ausschliesslich aus Mannern besteht, zugeschrieben werden: den Romern.
- By (author) Kordula Schnegg
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