Fruhe Quellen zum buddhistischen Stufenweg in Tibet

Indische und tibetische Traditionen im dPe chos des Po-to-ba Rin-chen-gsal

by Ulrike Roesler

Book cover: Fruhe Quellen zum buddhistischen Stufenweg in Tibet

Extent: 740 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Buddhist Studies

Series: Monographien zur Indischen Archäologie, Kunst und Philologie

Series volume number: 20

Language: German

Hardback (Published)

(January 2012)

ISBN: 9783895007248

Price: $104.00

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English description: During the 11th and 12th centuries, Tibetan culture underwent fundamental changes. It was during this period that Buddhism became firmly rooted on the Tibetan plateau and its major traditions originated. At the same time, Tibetan Buddhist teachers and scholars created new and influential genres of Buddhist literature. One of these teachers is Po-to-ba Rin-chen-gsal, whose instructions on the “graded path” (to awakening) are one of the earliest specimens of the important lam rim genre. Po-to-ba combines elements of Indian Buddhism with indigenous Tibetan elements, such as local anecdotes, proverbs and stories about contemporary teachers, which makes his dPe chos (“Dharma exemplified”) a highly interesting source for the cultural history of this period. This monograph contains the first translation of this work into a Western language and provides a detailed study of the Indian and Tibetan context of Po-to-ba’s instructions on the graded path. German description: Die tibetische Kultur erlebte im 11. und 12. Jahrhundert zahlreiche Neuerungen: Der Buddhismus fasste auf dem tibetischen Hochland Fuss und es entstanden die grossen Schulrichtungen. Gleichzeitig schufen tibetische Buddhisten wichtige Genres der buddhistischen Literatur. Auch der Dharma in Beispielen des Po-to-ba Rin-chen-gsal, ein fruhes Werk uber den “Stufenweg zur Erleuchtung” (lam rim), entstand in dieser Zeit. Er kombiniert Elemente des indischen Buddhismus mit einheimischen tibetischen, wie z.B. Anekdoten, Sprichwortern und Zeugnissen uber Po-to-bas Zeitgenossen und stellt damit eine kulturhistorisch hochinteressante Quelle dieser Epoche dar. Die Monographie bietet eine ausfuhrliche Einfuhrung in den geistesgeschichtlichen Kontext sowie die Erstubersetzung des “Dharma in Beispielen” in eine westliche Sprache.

  • By (author) Ulrike Roesler

"Review - German ""Insgesamt erschliesst dieser Band nicht nur akademisches Neuland, sondern regt auch zu weiteren Forschungen an: Ein interessanter Ansatz ware durchaus, die bereits oben erwahnten Literatur- und Gattungsentstehung aus mundlicher Tradition anhand weiterer Beispiele zu ergrunden. Auch die jahrhundertelange Rezeption des Stufenweges und des Geistestrainings in den unterschiedlichen tibetischen Traditionen gilt es zu verfolgen. Dazu kann auch die Rezeption im heutigen Europa und den USA gehoren. Denn wie Roesler anmerkt (S.9, Fussnote 16), erfreut sich das Geistestraining auch in der heutigen Gelug (dGe-Iugs) Tradition, vielleicht schon aus historischen Grunden, grosser Beliebtheit. Bemerkenswert ist allerdings, dass die Technik der Geistesubung auch in den Nicht-Gelug Schulen in jungster Zeit eine Renaissance erfahren hat. Auch die Erforschung der eher stiefmutterlich beachteten weltlichen Erzahlliteratur des Kadam Legbam (glegs barn) konnte dank Fruhe Quellen voran getrieben werden. In jedem Fall waren in Zukunft neben den genannten Uberblicksstudien (...) weitere Untersuchungen bedeutender Textzeugen mit der Substanz und Qualitat des hier besprochenen Beitrags sehr zu wunschen.""Von Jim RheingansIn: Orientalische Literaturzeitung, Band 110, Heft 1, 2015, S. 77-82.--------------------------------------"