Freundschaft und politische Macht
Freunde, Gönner, Getreue Margaret Thatchers und Tony Blairs
By (author) Judith Gurr Series edited by Ronald G. Asch Series edited by Sabine Dabringhaus Series edited by Hans-Helmuth Gander
Hardback (Published)
(October 2011)
ISBN: 9783899718935
6.46 x 9.69 inches
Price: $94.00
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Eine systematische politikwissenschaftliche Analyse der Kategorie Freundschaft.
English summary: Friends and friendships are important structural parameters of human social life. Until recently, these two categories have been regarded as marginal, purely private phenomena and have thus been neglected in political science. Broadening this one-sided point of view, the author, Judith Gurr, systematically investigates friendship’s role as a central political category. According to Aristotle’s typology, political friendships are regarded as friendships of convenience based on the concept of philia. Serving as useful political and social capital by facilitating acquisition, accumulation and sustainment of power, they represent elemental instruments of power to political leaders and elites. Concerning modern political systems, this leads to the following important questions: What is the role of friendship in contemporary political systems? In what ways do political friendships affect the political processes and interactions in today’s politics? The author elucidates these questions by investigating the interpersonal relationships of Margaret Thatcher and Tony Blair with their friends, clients and patrons. German description: Freundschaften strukturieren das menschliche Zusammenleben massgeblich. In der politikwissenschaftlichen Forschung allerdings werden diese sozialen Kategorien bislang nicht genugend beachtet. Sie galten lange Zeit als marginale, weil scheinbar rein private Phanomene. Judith Gurr arbeitet systematisch heraus, dass Freundschaft auch eine zentrale Kategorie der Politik ist. Politische Freundschaften sind in der aristotelischen Typologie auf dem philia-Konzept beruhende Zweckfreundschaften: Als elementare Machtinstrumente politischer Fuhrungspersonen und -gruppen sind sie nutzliche Machterwerbs-, Machtsteigerungs- und Machterhaltungspraktiken, politisches und soziales Kapital. Damit verbinden sich wichtige Fragen: Welche Funktionen hat Freundschaft fur die Politik heutiger Gesellschaften? Wie kann sich Freundschaft im politischen Machtspiel der Moderne auswirken? Die Autorin untersucht diese Fragen am Beispiel des Verhaltnisses von Margaret Thatcher und Tony Blair zu ihren Freunden, Gonnern und Getreuen. german description: Freundschaften strukturieren das menschliche Zusammenleben massgeblich. In der politikwissenschaftlichen Forschung allerdings werden diese sozialen Kategorien bislang nicht genugend beachtet. Sie galten lange Zeit als marginale, weil scheinbar rein private Phanomene. Judith Gurr arbeitet systematisch heraus, dass Freundschaft auch eine zentrale Kategorie der Politik ist. Politische Freundschaften sind in der aristotelischen Typologie auf dem philia-Konzept beruhende Zweckfreundschaften: Als elementare Machtinstrumente politischer Fuhrungspersonen und -gruppen sind sie nutzliche Machterwerbs-, Machtsteigerungs- und Machterhaltungspraktiken, politisches und soziales Kapital. Damit verbinden sich wichtige Fragen: Welche Funktionen hat Freundschaft fur die Politik heutiger Gesellschaften? Wie kann sich Freundschaft im politischen Machtspiel der Moderne auswirken? Die Autorin untersucht diese Fragen am Beispiel des Verhaltnisses von Margaret Thatcher und Tony Blair zu ihren Freunden, Gonnern und Getreuen.
Dr. Judith Gurr studierte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. Wissenschaftliche Politik und Neuere und Neueste Geschichte und promovierte 2010 im Fach Wissenschaftliche Politik. Sie arbeitet zurzeit als Akademische Rätin am Lehrstuhl für Politische Philosophie, Theorie und Ideengeschichte der Universität Freiburg.
- By (author) Judith Gurr
- Series edited by Ronald G. Asch
- Series edited by Sabine Dabringhaus
- Series edited by Hans-Helmuth Gander
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