Fast eine Insel der Seligen

Handlungsspielräume regionaler Finanz- und Wirtschaftspolitik am Ende des 20. Jahrhunderts am Beispiel Salzburgs. Herausgegeben von: Robert Kriechbaumer und Franz Schausberger

Edited by Robert Kriechbaumer Edited by Franz Schausberger

Book cover: Fast eine Insel der Seligen

Extent: 168 pages

Publisher: Böhlau Verlag Wien

Subjects: Social Sciences 

Series: Schriftenreihe des Forschungsinstituts fur politisch-historische Studien der Dr. Wilfried-Haslauer-Bibliothek

Language: German

Paperback (Out of print)

(March 2002)

ISBN: 9783205994763

6.73 x 9.49 inches

Price: $49.00

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1988 bemerkte der damalige Landeshauptmann Wilfried Haslauer in einer wirtschaftspolitischen Bilanz, Salzburg sei “zwar keine “Insel der Seligen”, nehme jedoch “in Osterreich eine Ausnahmestellung” ein. In der Zwischenkriegszeit noch unterentwickelte Provinz, begab sich das drittkleinste Bundesland Osterreichs nach 1945 auf den Wachstumspfad und wurde bereits zu Beginn der funfziger Jahre zum Inbegriff des “Goldenen Westens”. Salzburg ruckte aus seiner ehemaligen Randlage in die Mitte einer neuen okonomischen Entwicklungsdynamik, wurde zum Schnittpunkt der Verkehrswege und zur bevorzugten Niederlassung auslandischer, vor allem deutscher Firmen. Ab der zweiten Halfte der achtziger Jahre fungierten innovative technologieorientierte Unternehmen als Leitindustrien, in den neunziger Jahren setzte Salzburg verstarkt auf die Errichtung von Fachhochschulstudiengangen, den Ausbau der Technologiezentren sowie neue Strategien fur den Qualitatstourismus.


1988 bemerkte der damalige Landeshauptmann Wilfried Haslauer in einer wirtschaftspolitischen Bilanz, Salzburg sei “zwar keine “Insel der Seligen”, nehme jedoch “in Osterreich eine Ausnahmestellung” ein. In der Zwischenkriegszeit noch unterentwickelte Provinz, begab sich das drittkleinste Bundesland Osterreichs nach 1945 auf den Wachstumspfad und wurde bereits zu Beginn der funfziger Jahre zum Inbegriff des “Goldenen Westens”. Salzburg ruckte aus seiner ehemaligen Randlage in die Mitte einer neuen okonomischen Entwicklungsdynamik, wurde zum Schnittpunkt der Verkehrswege und zur bevorzugten Niederlassung auslandischer, vor allem deutscher Firmen. Ab der zweiten Halfte der achtziger Jahre fungierten innovative technologieorientierte Unternehmen als Leitindustrien, in den neunziger Jahren setzte Salzburg verstarkt auf die Errichtung von Fachhochschulstudiengangen, den Ausbau der Technologiezentren sowie neue Strategien fur den Qualitatstourismus.

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