Elektroakustische Musik in der DDR

Rezeption, Institutionen und Werke

By (author) Harriet Oelers

Book cover: Elektroakustische Musik in der DDR

Extent: 330 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: German Studies, Music & Performing Arts

Series: KlangZeiten

Language: German

Paperback (Published)

(September 2021)

ISBN: 9783412523084

6.69 x 9.49 inches

Price: $82.00

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Elektroakustische Musik hat auch vor der DDR nicht Halt gemacht: Es wurden westliche Werke rezipiert und auch, wenn es erst ab Mitte der 80er Jahre geeignete Studios in der DDR gab, haben einige Komponisten kreative Moglichkeiten gefunden, sich mit elektroakustischer Klangerzeugung und -bearbeitung zu beschaftigen. Im vorliegenden Band werden die treibenden Akteure und Institutionen, zu denen neben Studios auch Festivals und Ensembles gehorten, beleuchtet. Es wird zudem der Frage nachgegangen, wie die elektroakustischen Kompositionsmittel in den Werken, die in der DDR entstanden sind, eingesetzt wurden und ob es hier einen Zusammenhang mit den asthetischen Vorgaben der DDR-Kulturpolitik gab. Anhand von zeitgenossischen Rezensionen elektroakustischer Werke und Auffuhrungen wird dargestellt, wie sich ein Wandel in der DDR-Kulturpolitik insbesondere in der Beurteilung vom Verhaltnis des ausubenden Musikers zur Technik, von inhuman zu fortschrittlich, vollzieht.

Harriet Oelers hat Musikwissenschaft, Kulturmanagement und Kunstgeschichte in Weimar, Jena und Leeds studiert. Nach ihrem Studium arbeitete sie zunächst am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena bei der Herausgabe der „Weimarer Liszt Studien“. Von 2006 bis 2008 war sie beim Landesverband Thüringen des Deutschen Komponistenverbandes für das Festival „Junge Kunst in Volkenroda“, die „Weimarer Frühjahrstage für zeitgenössische Musik“ und eine thüringenweite Konzertreihe zeitgenössischer Musik zuständig. Ihre nächste berufliche Station war die Junge Kammerphilharmonie NRW. Für das Orchester organisierte sie Proben und Konzertreisen u.a. nach Portugal, Frankreich und China. Nachdem sich 2012 aus der Kammerphilharmonie ein Förderprojekt für Kammermusik entwickelt hat, arbeitet sie für das Kammermusikzentrum NRW.

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