Eheschließungen im Europa des 18. und 19. Jahrhunderts

Muster und Strategien

Contributions by Georg Fertig Contributions by Claudia Ulbrich Contributions by Hermann Zeitlhofer Edited by Jürgen Schlumbohm Edited by Christophe Duhamelle

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Extent: 410 pages

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

Subjects: Nineteenth-Century Studies

Series: Veroffentlichungen des Max-Planck-Instituts fur Geschichte

Language: German

Paperback (Published)

(September 2003)

ISBN: 9783525351956

6.54 x 9.72 inches

Price: $125.00

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Beiträge zur unterschiedlichen Bedeutung der Heirat im Europa des 18. und 19. Jahrhunderts.


Die Eheschließung war in den europäischen Gesellschaften der Vergangenheit nicht nur ein wichtiger Einschnitt im individuellen Lebenslauf, sondern bedeutete auch einen Wendepunkt in der Abfolge der Generationen, der oft mit der Weitergabe von Besitz verbunden war. Heiraten begründeten zugleich Allianzen zwischen Familien, sie schufen soziale Nähe und Distanz. Die Beiträge untersuchen diese unterschiedlichen Bedeutungen der Heirat. Sie kritisieren die verbreitete Vorstellung, die Ehe sei im vorindustriellen Europa ein Privileg gewesen, das nur den Besitzern einer ererbten Stelle zugänglich war. Neben den ökonomischen und institutionellen Bedingungen werden die flexiblen Handlungsstrategien der Heiratenden und ihrer Familien deutlich. Kulturelle Kontexte langer Dauer werden ebenso analysiert wie die individuellen Spielräume. Der – dreisprachig angelegte – Band lädt ein zur vergleichenden Betrachtung verschiedener sozialer Gruppen und europäischer Länder in einer Periode des Umbruchs.

  • Contributions by Georg Fertig
  • Contributions by Claudia Ulbrich
  • Contributions by Hermann Zeitlhofer
  • Edited by Jürgen Schlumbohm
  • Edited by Christophe Duhamelle