Die Weltchronik des Johannes Malalas

Autor – Werk – Ăœberlieferung

Edited by Mischa Meier Edited by Christine Radtki Edited by Fabian Schulz

Book cover: Die Weltchronik des Johannes Malalas

Extent: 310 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Religious Studies

Series: Malalas-Studien

Language: German

Hardback (Published)

(November 2015)

ISBN: 9783515110990

6.69 x 9.49 inches

Price: $104.00

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Die 18 Bucher umfassende Chronik des Johannes Malalas stellt das alteste erhaltene Beispiel einer byzantinischen Weltchronik dar und bietet damit singulare Einblicke in die Fruhphase einer literarischen Gattung, die fur das byzantinische Mittelalter zentrale Bedeutung besessen hat. Die moderne Forschung sieht das Werk als eine wichtige zeithistorische Quelle fur die Geschichte des 5. und 6. Jahrhunderts n. Chr., das auch Einblicke in kultur- und mentalitatsgeschichtliche Aspekte erlaubt. Trotz steigenden Forschungsinteresses sind viele grundlegende Fragen nach wie vor offen: Welche Ausbildung hat Malalas durchlaufen, woran hat er geglaubt? In welche Gattung gehort sein Werk, das gemeinhin Chronik genannt wird? Kann mittels anderer Textzeugnisse der verlorene Urtext des Malalas erschlossen werden? Im ersten Band der Malalas-Studien, der die Ergebnisse der Auftakttagung des Tubinger Projektes zur historischen und philologischen Kommentierung der Chronik prasentiert, werden insbesondere drei Schwerpunkte beleuchtet: die Frage nach der Person des Autors, nach der Uberlieferung seiner Chronik und der mittelalterlichen (mehrsprachigen) Malalas-Tradition sowie die Frage nach der Gattung der Chronik und ihrer zeitgeschichtlichen sowie intellektuellen Verankerung.

Mischa Meier, geb. 1971. Promotion 1998 an der Ruhr-Universitat Bochum mit einer Arbeit zum fruhen Sparta; Habilitation 2002 an der Universitat Bielefeld mit einer Arbeit zur ostromischen Geschichte im 6. Jh. n. Chr. Seit 2004 Professor fur Alte Geschichte an der Universitat Tubingen. Forschungsschwerpunkte: archaisches und klassisches Griechenland, romische Kaiserzeit, Spatantike, Rezeptions- und Wirkungsgeschichte der Antike. Christine Radtki, Studium der Klassischen Philologie, der Geschichtswissenschaft sowie der Italianistik an der Universitat zu Koln und der Universita degli Studi di Torino; Promotion an der Universitat zu Koln und der University of Cambridge; 2013-2015 wissenschaftliche Angestellte im Projekt “Historisch-Philologischer Kommentar zur Chronik des Johannes Malalas” der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Derzeit Referentin der Stabsstelle Exzellenzstrategie des Wissenschaftsrates in Koln. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zahlen die Geschichte der Spatantike sowie antike Historiographie. Fabian Schulz studierte in Berlin, Oxford und Paris Klassische Philologie und promovierte in Alter Geschichte. Als erster Althistoriker wurde er im Jahr 2015 ins Emmy Noether-Programm der DFG aufgenommen und leitet seitdem die Nachwuchsgruppe “Macht und Einfluss. Einflussnahme auf den Herrscher zwischen Antike und Mittelalter”, die in Tubingen angesiedelt ist.

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