Die Selbsterfindung des Bundesverfassungsgerichts (1951–1958)
By (author) Jan-Henrik Herchenröder
Paperback (Published)
(July 2026)
ISBN: 9783162007223
6.1 x 9.13 inches
Price: $179.00
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The Federal Constitutional Court had neither a model nor a predecessor. Based on the court files from its early years, it can now be shown how the Court’s members contributed to the development of the institution and, in effect, invented the Court as we know it today.
The book is devoted to the early years of the Federal Constitutional Court, founded in 1951, drawing on case files and working records that have only recently become accessible in the Federal Archives. It examines how the Court developed during its first seven years and the extent to which its members contributed to the significant increase in its importance over this short period. The starting point is the institution’s difficult beginnings and the heterogeneous composition of its bench. On the basis of the personnel files of all the judges, including the sole female justice, Erna Scheffler, it becomes possible to describe their life paths and formative influences and to analyze how these shaped the Court’s work. The study of the Court’s files also makes it possible, for the first time, to describe its internal organizational and procedural structures and to assess the contribution of individual members to the growing importance of the institution. The central finding of the study is the thesis that the Federal Constitutional Court played a decisive role in its own development and, in this sense, effectively invented itself. It was the Court – or rather its members – who established their own procedural rules, specified their competences, asserted independence from political influence, fought for their status as a constitutional organ, prevented reforms to the detriment of the Court, and gradually established rigorous review of the ordinary courts and the legislature against the standard of the Basic Law.
Ein unerwarteter Aufstieg: Von der geschmähten Provinz zur Residenz des Rechts
Erster Teil: Anfänge
§ 1: Ausgangsbedingungen des Bundesverfassungsgerichts: große Herausforderungen und große Chancen - § 2: Der Wahlmodus und die ersten Wahlen - Licht und Schatten für das neue Gericht - § 3: Die Erstbesetzung: ein heterogenes Ensemble mit verbindenden Elementen
Zweiter Teil: Selbstfindung
§ 4: Die interne Abgrenzung der Zuständigkeiten - § 5: Das „innere institution building" (1): Die Entwicklung von Verfahrensabläufen und Routinen - § 6: Das „innere institution building" (2): Materialien und zulässige Argumente für die Senatsberatungen
Dritter Teil: Etablierung
§ 7: Die Anwendung des Prozessrechts - § 8: Frühe Kämpfe um die Stellung des Bundesverfassungsgerichts: Der „Status"-Streit - § 9: Zwischen Recht und Politik - Mechanismen der Etablierung am Beispiel der Auseinandersetzung um den Wehrbeitrag
„Zwischenspiel": Die Parteiverbote
Vierter Teil: Entfaltung
§ 10: Die Durchsetzung von Reformen in eigener Sache - § 11: Das Bundesverfassungsgericht und die Fachgerichte: von Zurückhaltung und Kooperation zu Kontrolle und Vorrang - § 12: Auf verschlungenen Pfaden zu einer strengen Kontrolle des Gesetzgebers am Maßstab der Grundrechte
Auf der Suche nach Sicherheit: Die Selbsterfindung des Bundesverfassungsgerichts
- By (author) Jan-Henrik Herchenröder
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