Die republikanischen Otiumvillen von Tivoli
By (author) Martin Tombrägel
Paperback (Published)
(April 2012)
ISBN: 9783895008757
8.66 x 11.46 inches
Price: $47.00
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English summary: The territory of the rural Latin town of Tibur (Tivoli) constituted one of the most important sites of Roman villa culture in the Republican period. In the summertime, Roman senators were attracted by the cool atmosphere of the Tiburtine slopes in order to escape the bad climatic and narrow spatial conditions in Rome. In his study, Martin Tombragel discusses the architectural genesis of the earliest Roman otium-villas at Tivoli. A series of imposing elite residences were built here from the early 2nd century B.C. Construction employed the new medium of concrete, and this allowed for the development of adventurous architectural forms. This study offers a comprehensive analysis of the architectural history of the luxury villa. It also probes the origins of this fascinating building type in its social-historical context. German description: Die Umgebung der latinischen Landstadt Tibur (Tivoli) war einer der zentralen Schauplatze der romischen Villenkultur der republikanischen Zeit. In den Sommermonaten suchten die Senatoren die kuhle Atmosphare der tiburtinischen Abhange, um der Enge und Hitze Roms zu entfliehen. Im vorliegenden Buch setzt sich Martin Tombragel mit der architektonischen Genese der fruhesten romischen Otiumvillen am Standort Tivoli auseinander. Seit dem fruhen 2. Jahrhundert v. Chr. entstanden hier eine Reihe von gewaltigen Luxusresidenzen, die mit den Mitteln der neuen Caementicium-Bautechnik aufregende architektonische Entwurfe verwirklichten. Neben einer umfassenden architekturhistorischen Analyse wird auch Einblick in die sozio-historischen Hintergrunde fur die Entstehung dieser faszinierenden Bauform gewahrt.
Martin Tombrägel <br/><br/>1975 geboren in Lohne (Oldenburg)<br/>1995-2000 Studium der Klassischen Archäologie, der Alten Geschichte und der Lateinischen Philologie an den Universitäten Marburg und Freiburg<br/>2001-2004 Doktorandenstipendien des DAAD und der Gerda-Henkel-Stiftung am Deutschen Archäologischen Institut, Rom<br/>2005 Promotion an der Philipps-Universität Marburg im Fach Klassische Archäologie. Titel der Dissertation: „Die republikanischen Otiumvillen von Tivoli“<br/>2005-2006 Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts<br/>2006-2007 Mitarbeiter am Bildarchiv Foto Marburg<br/>2007-2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Archäologischen Institut der Universität Leipzig<br/>Seit 2008 Akademischer Assistent am Archäologischen Institut der Universität Leipzig<br/><br/>Forschungsschwerpunkte: Römische Architektur, Hellenismus, Innovationsforschung<br/>
- By (author) Martin Tombrägel
„Il volume merita ogni considerazione per la nuova luce che cerca di portare nella genesi e nella datazione dei complessi architettonici considerati e può essere un buon punto di partenza per esami successivi.“<br/><br/>Von: Roberto Borgia<br/>In: Atti e Memorie della Societa’ Tiburtina di Storia e D’Arte, Vol. XCI 2018, p. 207-209.<br/>-------------------------------------<br/>„[T]his volume represents a remarkable achievement - and not just for its main theses. It also offers many perceptive observations on technical details [...]. Martin Tombrägel is to be congratulated on his mastery of a complex body of material. He has written a rich and subtly nuanced analysis, which opens a new chapter in our interpretation of the architectural and social history of late-Republican Italy.“ <br/><br/>Von: Roger Ling<br/>In: Bonner Jahrbücher Bd. 214 (2014), S. 351-354.<br/><br/>-------------------------------------<br/>„Abschließend bleibt festzuhalten, das T.s Buch einen ersten wichtigen Versuch darstellt, für die republikanischen Villen von Tivoli mit archäologischer Methodik eine chronologische Abfolge herauszuarbeiten. Die dabei au Basis einer Mauerwerkstopologie erstellten Datierung stützen sich allerdings gerade für die erste Hälfte des 2 Jhs. v. Chr. auf den Vergleich mit ebenfalls nicht eindeutig datierten stadtrömischen Bauten sowie auf die Prämisse einer linearen Entwicklung architektonischer Formen. Aus diesem Grund können T.s weitreichende historische Interpretationen und seine revisionistische Auslegung der literarischen Quellen nicht als verbindlich gelten. Für weitere intensive Forschungsdiskussionen und Bauuntersuchungen ist damit aber dennoch ein tragfähiges Fundament gelegt.“<br/><br/>Dr. Dominik Maschek<br/><br/>In: Göttinger Forum für Altertumswissenschaften (GFA), S. 1029-1045. <br/><a target="_blank" href="http://gfa.gbv.de/dr,gfa,016,2013,r,20.pdf">http://gfa.gbv.de/dr,gfa,016,2013,r,20.pdf</a> (31.07.2013; 16:13)<br/>--------------------------------------<br/>„Die römische Villa als architektur- und kulturgeschichtliches Phänomen ist in neuerer Zeit mehrfach besprochen worden. In dieser Marburger Dissertation wird ein wichtiges Teilgebiet erschlossen und ausgewertet. Schwerpunkt ist eine neue Chronologie der wenig beachteten Terrassen als Unterbauten der Villen, die auch ohne Ausgrabung zugänglich sind. Vergleiche mit der Mauertechnik datierter Bauten in Tivoli und Südlatium ergeben eine überraschend große Zahl an Villen aus dem 2. Jh. v. Chr., die sehr eng nebeneinander liegen. Das ist viel früher als angenommen.<br/>Davon ausgehend wird eine neue Interpretation der Villa als „Otiumvilla“ versucht, die schon früh von der landwirtschaftlichen Grundlage der römischen Villa getrennt sein und der Aneignung griechischer Kultur gedient haben soll. Letzteres Phänomen ist unbestritten und wurde bisher mit der villa urbana, dem Wohnhaus des hauptstädtischen Grundeigentümers verbunden, neben dem sich der landwirtschaftliche Betrieb, die villa rustica befindet. Dies ist in Tivoli nur einmal nachweisbar. Allerdings sind diese Villen auch nicht ausgegraben. Man wird also für eine Überprüfung des interessanten Thesen des Verfassers - auch zur Datierung - auf Grabungen warten müssen.<br/>Das ist nicht leicht zu lesen. Das liegt teils an der bei der Reihe üblichen Verlagerung des Katalogs in eine öffentlich zugängliche Datenbank. Zudem werden die Villen im Text und in den Abbildungen nicht mit dem topographischen Namen, sondern mit einer laufenden Nummer zitiert, die man in einer Konkordanz aufschlüsseln muss. Sicher wird das Buch in der Diskussion eine wichtige Rolle spielen.“<br/><br/>Harald Mielsch<br/><br/>In: Antike Welt. 5/2012. S. 88.
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Other Titles in this Series
Settlement Structures and Metallurgy
The Relations between Italy and the Iberian Peninsula in the Early Chalcolithic. Papers of an International Conference Held in Rome, Museo Nazionale Romano - Palazzo Massimo, 6-7 October 2011
Volume 33
Stadtverkehr in der antiken Welt
Internationales Kolloquium zur 175-Jahrfeier des Deutschen Archäologischen Instituts Rom vom 21. bis 23. April 2004
Leben in der Stadt. Oberitalien zwischen römischer Kaiserzeit und Mittelalter
Abitare in città. La Cisalpina tra impero e medioevo. Kolloquium am 4. und 5. November 1999 in Rom
Africa – Ifriqiya
Continuity and Change in North Africa from the Byzantine to the Early Islamic Age. Papers of a Conference held in Rome, Museo Nazionale Romano - Terme di Diocleziano, 28 February - 2 March 2013
Grosse Statuetten in Medma (Kalabrien)
Zur Produktion und sakralen Verwendung von Terrakotten aus dem Calderazzo-Depot (basierend auf den Vorarbeiten von Peter Noelke)
Das Bild der Stadt Rom im Frühmittelalter
Papststiftungen im Spiegel des »Liber Pontificalis« von Gregor dem Dritten bis zu Leo dem Dritten
Krise und Wandel
Süditalien im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. Internationaler Kongress anlässlich des 65. Geburtstages von Dieter Mertens
Im Spiegel des Mythos. Bilderwelt und Lebenswelt
Lo specchio del mito. Immaginario e realtà. Akten des internationalen Kolloquiums, Rom vom 19. bis 20. Februar 1998
Römischer Bestattungsbrauch und Beigabensitten
in Rom, Norditalien und den Nordwestprovinzen von der späten Republik bis in die Kaiserzeit.Internationales Kolloquium, Rom vom 1. bis 3. April 1998
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