Die Mundarten des Raumes Breckerfeld – Hagen – Iserlohn

Ein Beitrag zur westfälischen Dialektgeographie

By (author) Ludwig Brandes

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Extent: 440 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Language & Linguistics

Series: Niederdeutsche Studien

Language: German

Hardback (Published)

(December 2013)

ISBN: 9783412210663

6.3 x 9.09 inches

Price: $82.00

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In dem Buch wird die Vielfalt vor allem der phonemisch-phonetischen, aber auch der morphologischen und lexikalischen Phanomene der niederdeutschen Mundarten des sudwestfalischen Raumes Breckerfeld – Hagen – Iserlohn dargestellt. Gemass der Anlage einer Flachengrammatik werden zahlreiche Sprachkarten vorgestellt, die Verlaufe von Isoglossen interpretiert und das Gebiet diatopisch untergliedert. Es ergibt sich ein differenziertes Bild der dortigen Dialekte, die sich sowohl mikro- als auch makroskopisch unterteilen lassen. Bemerkungen zur Sprachgeschichte und Soziologie des Mundartraumes runden die Untersuchung ab. Obwohl in dem untersuchten Areal die Mundarten schwinden und die Sprachkompetenz der verbleibenden Dialektsprecher abnimmt, spiegelt die Darstellung noch den Laut-, Formen- und Wortreichtum der Mundarten am Ende des 20. Jahrhunderts wider.

Ludwig Brandes wurde am 30. 3. 1936 in Hagen (Westfalen) geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums Hohenlimburg studierte er Französisch, Englisch und Allgemeine Sprach-wissenschaft an den Universitäten Göttingen, Bonn und Lüttich. Das erste Staatsexamen legte er im Jahr 1963 ab. Anschließend absolvierte er sein Referendariat am Gymnasium Hemer und am Fichte-Gymnasium in Hagen. Am 1. 4. 1965 wurde er Studienassessor am Ricarda-Huch-Gymnasium in Hagen, 1967 wurde er dort zum Studienrat und 1971 zum Oberstudien’rat ernannt. In den Jahren 1971-1973 gehörte er dem Richtlinienausschuss für Französisch (Gymnasium) in Münster an. Mit Beginn des Schuljahres 1972/73 wechselte er an das private, staatlich anerkannte Gymnasium Hagen-Garenfeld, wo er 1973 zum Studiendirektor befördert wurde. Mit Ende des Schuljahres 1999/2000 trat er in den Ruhestand, setzte jedoch seine unterrichtliche Tätigkeit noch bis zum Ende des Schuljahres 2003/2004 fort. Seitdem (wie auch schon vorher sporadisch) beschäftigt er sich intensiv mit den Mundarten des heimischen Raumes. Die Ergebnisse hat er 2011 an der Rijksuniversiteit Groningen als Dissertation vor-gelegt.

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