Die markttheoretische Erklarung der Konjunktur

by Frank Schohl

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Extent: 281 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Business & Economics

Series: Schriften zur angewandten Wirtschaftsforschung

Series volume number: 83

Language: German

Paperback (Out of print)

(June 1999)

ISBN: 9783161471452

Price: $88.00

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English summary: Traditional macroeconomic theories of the business cycle examine the mutual dependence of aggregative variables. The competitive process, i.e. competitive moves and counter-moves by corporations, are not taken into consideration, since the macroeconomic method operates on the aggregate level only. In this work, the author attempts to link macroeconomic theorizing and competition theory in two different ways. He begins by presenting empirical evidence of the cyclical behavior of German corporations, and then derives a business cycle model in which traditional macroaggregates are replaced by variances. By using spread variables for model building, the author makes a new way of causal inference possible. He demonstrates that the macroeconomic business cycle is the aggregative result of heterogenous actions of heterogeneous agents acting in a competitive environment. German description: Im Rahmen der traditionellen Konjunkturtheorie erortert Frank Schohl die Schwankungen der wirtschaftlichen Aktivitat ganzer Volkswirtschaften. Er fuhrt sie auf die gegenseitige Abhangigkeit zwischen makrookonomischen Summenaggregaten zuruck. Sein Ausgangspunkt ist das Wettbewerbsverhalten von Unternehmen und hier die im Wettbewerb sinnvollen Verhaltensunterschiede zwischen Unternehmen. Diese Unterschiede werden von den konventionellen Konjunkturmodellen ausser acht gelassen.Frank Schohl erortert das Konjunkturphanomen mit den Mitteln der Markttheorie. Dazu setzt er die Vorarbeiten der ‘Fruhen Mikrofundierer der Konjunkturtheorie’ fort, die in der Zwischenkriegszeit bereits an einem ahnlichen Forschungsprogramm gearbeitet haben. Bei einem Blick hinter die makrookonomischen Aggregate auf das Konjunkturverhalten von Unternehmen beobachtet er empirische Regularitaten, die bisher nicht bekannt waren.So kann insbesondere gezeigt werden, wie die unter Wettbewerbsdruck stehenden Unternehmen in allen Konjunkturlagen ihr Verhalten individuell andern. Die Verhaltensanderungen beeinflussen nicht nur die relative Wettbewerbsposition, sondern drehen allmahlich die Verlaufe der volkswirtschaftlichen Aggregate um und bewirken so den Richtungswechsel der Makrokonjunktur. Die Besonderheit dabei besteht in der Verwendung von Varianzen anstelle der ublichen Makroaggregate. Frank Schohl zeigt, dass Spreizmasse als neue makrookonomische Variablenklasse eine andere Form der Erklarung des Konjunkturphanomens ermoglichen. Diese Spreizmasse machen den Wettbewerbsprozess zum Motor des Konjunkturphanomens.

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