Die griechische Gesellschaft

Eine Sozialgeschichte der archaischen und klassischen Zeit

By (author) Winfried Schmitz

Book cover: Die griechische Gesellschaft

Extent: 304 pages

Publisher: Heinrich-Barth Institute

Subjects: Classical Studies, Social Sciences 

Series: Alte Geschichte Forschung AGF

Language: German

Paperback (Published)

(November 2014)

ISBN: 9783938032770

5.71 x 8.66 inches

Price: $57.00

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This introduction to Greek social history portrays the living conditions, the economic foundations and the ethical values of the nobility, farmers and the lower classes of peasantry. The book covers the period from the Homeric epics to Athens in the fourth century BC. There are separate chapters on Spartan society and the Cretan cities. German text.


English summary: This introduction to Greek social history portrays the living conditions, the economic foundations and the ethical values of the nobility, farmers and the lower classes of peasantry. The book covers the period from the Homeric epics to Athens in the fourth century BC. There are separate chapters on Spartan society and the Cretan cities. German description: Die Einfuhrung in die “Griechische Gesellschaft” behandelt die Lebensbedingungen, die wirtschaftliche Grundlage und die Wertvorstellungen der Adeligen, der Bauern und der Angehorigen der unterbauerlichen Schicht. Die Darstellung reicht von der Welt der homerischen Epen bis ins Athen des 4. Jahrhunderts v. Chr. Gesonderte Kapitel stellen die spartanische Gesellschaft und die der kretischen Stadte dar. Viele Gesellschaften in den griechischen Stadtstaaten waren in Schichten unterteilt, die relativ durchlassig waren. Angehorige der unterbauerlichen Schicht konnten durch Handwerk, Handel und Gewerbe aufsteigen, Adelige und Bauern durch haufige Erbteilung oder Missernten absteigen. Die griechische Kolonisation, Tyrannenherrschaften und die Aufzeichnung des Rechts veranderten die sozialen Bedingungen in archaischer Zeit. Fur die klassische Zeit fuhrte die Zunahme des Handels und Handwerks zu einer weiteren sozialen Ausdifferenzierung. Rechtlich abgegrenzt waren die Burger von den in der Stadt lebenden Fremden. Kennzeichnend fur viele griechische Gesellschaften sind auaerdem die Sklaven, die in der Landwirtschaft, in Handel und Gewerbe und im Bergbau arbeiten mussten.

  • By (author) Winfried Schmitz

"Schmitz' Einfuhrung liefert also nicht bloa solide Information, sondern regt auch zur Debatte an, was sie als thesengeleitete Sozialgeschichte umso lesenswerter macht." Moritz Hinsch, H-Soz-u-Kult "Dass man nicht in jeder strittigen Frage die Meinung des Autors teilen wird, ist freilich selbstverstandlich (...). Ohnehin erscheint es im Sinne des forschungsorientierten Ansatzes der Reihe wichtiger, den Forschungsstand darzulegen, auf Kontroversen hinzuweisen und die Quellen fur eine selbstandige Beschaftigung mit den Problemen zu nennen. All diese Anforderungen erfullt Schmitz in hochstem Maae; dass es ihm daruber hinaus in den meisten Fallen gelingt, seinen eigenen Standpunkt plausibel zu machen, zeugt umso mehr von der auaerordentlichen Qualitat des Werkes. Dessen weite Verbreitung ist nicht zuletzt in didaktischer Hinsicht unbedingt zu wunschen, da es moglicherweise ein unter Studierenden weit verbreitetes Missverstandnis zu beseitigen vermag - namentlich die Auffassung, forschungsorientiertes Lernen sei dann gewahrleistet, wenn Forschungsmeinungen zusammengetragen und moglichst detailgetreu wiedergegeben werden. Indem Schmitz seine Uberlegungen zu Forschungsfragen stets an den Quellen entfaltet, ladt er auch Anfanger dazu ein, sich eine kritische und begrundete Meinung anhand der Quellen zu bilden, oder mit anderen Worten, selbststandig zu forschen und damit forschungsorientiert zu lernen." Oliver Grote, sehepunkte 15 (2015), Nr. 6 "Das Buch ist zwar als Einfuhrung konzipiert, bietet aber deutlich mehr: Schmitz' Darstellung ist keineswegs eine bloae Nacherzahlung der communis opinio, sondern ein klar argumentierender, in vielen Punkten auch kontroverser Forschungsbeitrag." Jan B. Meister, Antike Welt 5/2015, S. 91 "Dem Autor gelingt es als Kenner der Materie, ansprechende Uberblicke zu schaffen und Einblicke in den Forschungsstand zu vermitteln, welche auch die Quellen angemessen und anschaulich einbeziehen. Das Buch ist eine Fundgrube fur viele spannende Aspekte [...]." Lukas Thommen, Anzeiger fur die Altertumswissenschaft, 3./4. Heft (2014), S. 223-227 "An Uberblickswerken zur griechischen Gesellschaft, zumal mit einem integrierten Forschungsteil, herrscht wahrlich kein Uberfluss. So sehr auch der aktualisierte Nachdruck von Fritz Gschnitzers "Griechischer Sozialgeschichte" (Stuttgart 2013) ob des Pioniercharakters und nach wie vor klaren Zuschnitts unter Einbezug der Bronzezeit zu begruaen ist, so sehr kommen dort Themen wie Familie, Frauen, (Erb-)Recht etc. trotz der erweiterten Bibliographie doch zu kurz, um Studenten und Forschern einen breiten Einblick in die Forschungsdiskussionen zu bieten. Dem hilft das flussig geschriebene, stets an den Quellen orientierte und die Forschungslage ausgewogen, aber pointiert wertende Buch des Bonner Althistorikers Winfried Schmitz ab, das damit zugleich den gelungenen Auftakt der neuen Reihe "Alte Geschichte Forschung" bildet." Sven Gunther, HZ 302 (2016), S. 753-755