Der christliche Overbeck
Franz Overbeck als Ironiker und Schellingianer
By (author) John E. Wilson
Hardback (Published)
(May 2017)
ISBN: 9783525552575
6.69 x 9.69 inches
Price: $119.00
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Wilson zeigt Overbecks Ungläubigkeit als ironisches Spiegelbild des Schicksals der modernen Theologie und seine verschwiegene Abhängigkeit von F.W.J. Schelling.
Franz Overbeck (1837-1905), Professor fur neutestamentliche Exegese und altere Kirchengeschichte an der Universitat Basel, Freund von Friedrich Nietzsche und scharfer Kritiker der Theologie, hat in seiner letzten Zeit seinen christlichen Glauben anscheinend geleugnet. John E. Wilson zeigt, dass Overbeck die Unglaubigkeit als ironisches Spiegelbild des Schicksals der modernen Theologie gemeint hat. Bezeugt wird diese Ansicht von Overbecks Frau, Ida Rothpletz-Overbeck, die im Jahre 1920 Karl Barth mitteilte, dass ihres Mannes “Betrachtungsweise ganz aus dem Innersten der Religion geflossen, doch ein objektives Gewand trage, ein Aussenseiter-Gewand”. Ironie wird auch in fruheren Werken Overbecks nachgewiesen. Wichtig fur den Nachweis des Glaubens ist die Demonstration einer von Overbeck verschwiegenen Abhangigkeit vom Philosophen F.W.J. Schelling, insbesondere von Schellings Spatphilosophie. Schon Overbecks Grundbegriff des Gegensatzes von Glauben und Wissen ist sehr wahrscheinlich von Schelling. Auch gibt es Vergleiche mit Schelling in den Begriffen von Zeit, Dauer und Urgeschichte. In gewissen Schriften entspricht Overbecks Arbeitsweise der Methode des Klemens von Alexandrien in seiner Schrift Teppiche, wie Overbeck diese Methode in seiner bekannten Schrift uber die Anfange der patristischen Literatur darstellt. Die Arbeit beginnt mit einer detaillierten Untersuchung einer noch unveroffentlichten Vorlesung aus Overbecks Zeit in Jena. Am Schluss stehen die Predigten von Overbeck aus seiner Zeit als Student, hier zum ersten Mal veroffentlicht.
- By (author) John E. Wilson
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