Das internationale Sportverbandsrecht im Geltungsbereich des europäischen Unions- und Assoziierungsrechts.

Von Bosman über Meca-Medina zu Bernard.

By (author) Florian Jung

Book cover: Das internationale Sportverbandsrecht im Geltungsbereich des europäischen Unions- und Assoziierungsrechts.

Extent: 427 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Law, Recreation: Leisure, Sports, & Travel, Social Sciences 

Series: Beiträge zum Sportrecht

Series volume number: 52

Language: German

Paperback (Published)

(March 2017)

ISBN: 9783428151042

6.18 x 9.17 inches

Price: $203.00

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Die Untersuchung befasst sich mit dem Verhältnis des internationalen Sportverbandsrechts zum Recht der Europäischen Union sowie dem (europäischen) Assoziierungsrecht. Es widmet sich den fortschreitenden Verflechtungen dieser Rechtskreise sowie den dabei auftretenden Kollisionsgemengen und zeigt hierfür materiell-rechtliche und prozedurale Lösungsmöglichkeiten auf. Veranschaulicht werden die allgemein erarbeiteten dogmatischen Grundlagen anhand aktueller sportverbandsrechtlicher Instrumente, wie etwa dem financial fair play-Regelwerk der UEFA.


»International Sports Federation Law within the Scope of European Union and Association Law«

The book deals with the relationship between international sports federation law and the law of the European Union. It is devoted to the progressive interconnections of these legal circles as well as to the collisions occurring in this process and presents legal solutions. The general foundations are illustrated by means of current sports association law instruments, such as UEFA’s financial fair play rules.

1. Einführung: Zur Evolution des Sportrechts

Entwicklungstendenzen im internationalen Sportrecht – Ziel und Gang der Abhandlung

2. Die unterschiedlichen Rechtsebenen im Sportrecht

Die normativen Strukturen des Sportrechts – Das internationale Sportrecht: eine eigenständige Rechtsordnung? – Fazit: Wechselwirkung zwischen lex sportiva und lex extra sportiva

3. Einwirkungen des Unionsrechts auf das selbstgeschaffene Recht der internationalen Sportverbände

Die Pflichtenstellung des internationalen Sportverbands mit Blick auf das internationale Recht: Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands – Der Sport als Regelungsgegenstand des Unionsrechts – Die Grundfreiheiten und der internationale Sport: eine Analyse der Zusammenhänge – Das internationale Sportverbandsrecht im Lichte des europäischen Wettbewerbsrechts – Fazit: Der internationale Sportverband und die europäische Wirtschaftsverfassung

4. Assoziationsrechtliche Implikationen: von der Europäisierung zur Internationalisierung des Sports?

Die Außenbeziehungen der Union: Freizügigkeitsbestimmungen und Gleichbehandlungsgebote in Abkommen mit Drittstaaten – Reichweite der Freizügigkeitsbestimmungen und Gleichbehandlungsgebote – Wettbewerbsregeln aus Drittstaatenabkommen – Ergebnis: »Partielle Internationalisierung« durch Assoziierungsabkommen

5. Ausgewählte Instrumente internationaler Sportverbände und ihre Vereinbarkeit mit dem Unionsrecht

Die (Wieder-)Einführung von Ausländerbeschränkungen – Begrenzung von Investorentätigkeit: Das Verbot von Mehrheitsbeteiligungen an Sport-Kapitalgesellschaften – Die break-even-rule des financial fair play-Konzepts im Lichte der binnenmarktrechtlichen Bestimmungen der Verträge – Fairplay-Gebühr: Eine erste Einschätzung zum Bericht der Expertengruppe »Good Governance for Sport«

6. Rechtsdurchsetzung gegenüber internationalen Sportverbänden bei Verletzungen von Unionsrecht

Das Rechtsschutzsystem im (internationalen) Sportrecht – Sportgerichtliches Verfahren und Unionsrecht – Das Sportrecht vor der ordentlichen Gerichtsbarkeit

7. Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse

Literatur- und Sachverzeichnis

Florian Jung studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Würzburg und Galway (Irland) und legte die erste Juristische Prüfung 2010 ab. Das Referendariat absolvierte er im Bezirk des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main mit Station u.a. bei der ständigen Vertretung in Brüssel. 2014 erwarb er einen LL.M. (EuR) an der Universität Würzburg; die Promotion erfolgte 2016. Von 2010 bis Ende 2015 war er am Lehrstuhl für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht (Prof. Dr. Stefanie Schmahl) an der Universität Würzburg als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt. Seit Anfang 2016 ist er Richter auf Probe am Verwaltungsgericht Würzburg.

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