Das geoökonomische Potenzial der EU

Unionsrechtlicher Kompetenzrahmen für geoökonomische Zielsetzungen in der gemeinsamen Handelspolitik

By (author) Gideon Arnold

Book cover: Das geoökonomische Potenzial der EU

Extent: 508 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Cultural Studies, Social Sciences 

Series: Beiträge zum Europäischen Wirtschaftsrecht

Series volume number: 92

Language: German

Hardback (Published)

(May 2025)

ISBN: 9783428193721

6.18 x 9.17 inches

Price: $189.00

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Die Arbeit untersucht die strategische Neuausrichtung der Handelspolitik der EU, die sich vermehrt auf die Aspekte der wirtschaftlichen Sicherheit und Resilienz fokussiert. Im Kontext einer von zunehmenden Spannungen gepragten internationalen Ordnung analysiert die Arbeit die Fahigkeit der EU, geookonomisch zu agieren. Ziel ist es, das bestehende geookonomische Potenzial der EU voll auszuschopfen und ihre Handlungsfahigkeit weiter zu starken. Nur dann ist die EU in der Lage, fur ihre gemeinsamen Werte und Interessen in der Welt einzustehen.


English summary: The Geo-Economic Potential of the EU. Competence Framework for Geo-Economic Objectives in the Common Commercial Policy under EU Law: The thesis examines the strategic reorientation of the EU’s trade policy, which is increasingly focused on aspects of economic security and resilience. In the context of an international order characterized by increasing tensions, the thesis analyses the EU’s ability to act geo-economically. The aim is to fully exploit the EU’s existing geo-economic potential and further strengthen its ability to act. Only then the EU will be in the position to stand up for its common values and interests in the world. German description: Die Handelspolitik der EU erfahrt seit geraumer Zeit eine grundlegende strategische Neuausrichtung, bei der der Fokus nicht mehr nur auf der Marktoffnung liegt, sondern zunehmend auch auf den Aspekten der wirtschaftlichen Sicherheit und Resilienz. Sie steht im Kontext einer internationalen Ordnung, die sich von einem regelbasierten hin zu einem uberwiegend machtbasierten System wandelt. In diesem spannungsgeladenen Umfeld droht die EU unterzugehen. Anstatt sich zu einem ernstzunehmenden Global Player aufzuschwingen, besteht die Gefahr, dass sie zu einem playground der Grossmachte verkommt. Insoweit gerat der Begriff der Geookonomie verstarkt in den Fokus. Hierunter versteht man die Sicherung von Einfluss ausserhalb des eigenen Territoriums durch den Einsatz von wirtschaftlichen Instrumenten, um eigene Werte zu verteidigen bzw. Interessen aktiv durchzusetzen. Die Arbeit untersucht, wie weit die EU nach den unionsverfassungsrechtlichen Vorgaben in der Lage ist, geookonomisch zu agieren. Es gilt, das bereits bestehende geookonomische Potenzial der EU voll auszuschopfen und ihre Handlungsfahigkeit weiter zu starken.

"1. Der Beginn einer neuen geookonomischen Ara Zeitlicher Wandel der realpolitischen Lage - Geookonomie statt Geopolitik? - Abhangigkeit der unionalen Handlungsfahigkeit von dem Umfang der ihr ubertragenen Kompetenzen - Methodik, Forschungsfragen und Gang der Darstellung 2. Die Kompetenzen der EU im Bereich der gemeinsamen Handelspolitik und das sich hieraus ergebende geookonomische Potenzial Historische Entwicklung des Kompetenzgefuges zwischen der Europaischen Union und den Mitgliedstaaten in der gemeinsamen Handelspolitik - Kompetenzrahmen de lege lata nach dem Vertrag von Lissabon - Das Gutachten 2/15 - Ein weiterer Meilenstein in Sachen Kompetenzabgrenzungsfragen auf dem Gebiet der gemeinsamen Handelspolitik - Analyse des geookonomischen Potenzials der EU - auf dem Weg zu einem global player? - Losungsansatze de lege ferenda 3. Quo vadis? Die EU in der neuen geookonomischen Weltordnung ", 1. Der Beginn einer neuen geoökonomischen Ära
Zeitlicher Wandel der realpolitischen Lage – Geoökonomie statt Geopolitik? – Abhängigkeit der unionalen Handlungsfähigkeit von dem Umfang der ihr übertragenen Kompetenzen – Methodik, Forschungsfragen und Gang der Darstellung

2. Die Kompetenzen der EU im Bereich der gemeinsamen Handelspolitik und das sich hieraus ergebende geoökonomische Potenzial
Historische Entwicklung des Kompetenzgefüges zwischen der Europäischen Union und den Mitgliedstaaten in der gemeinsamen Handelspolitik – Kompetenzrahmen de lege lata nach dem Vertrag von Lissabon – Das Gutachten 2/15 – Ein weiterer Meilenstein in Sachen Kompetenzabgrenzungsfragen auf dem Gebiet der gemeinsamen Handelspolitik – Analyse des geoökonomischen Potenzials der EU – auf dem Weg zu einem »global player«? – Lösungsansätze de lege ferenda

3. Quo vadis? Die EU in der neuen geoökonomischen Weltordnung

  • By (author) Gideon Arnold

»Der Autor sieht ganz offenbar die Zeit für gekommen, dass unter geoökonomischen Vorzeichen etwas gelingen kann, was unter integrationspolitischen Vorzeichen nicht gelungen ist. Der Hauptertrag seiner Arbeit liegt denn auch jenseits der politischen Machbarkeit ihrer zahlreichen Vorschläge darin, die ›Gemeinsame Handelspolitik‹ und die ›Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik‹ juristisch zusammengedacht und zusammengebracht und demonstriert zu haben, wie das gehen könnte. Das ist zweifelsohne im Sinne einer geoökonomisch starken EU und eine reife Leistung, zu der man dem Autor nur gratulieren kann!« Dr. Michael Fuchs, in: Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht, 23/2025
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