Christliches Europa?

Religioser Pluralismus als theologische Herausforderung

edited by Klaus Viertbauer, Florian Wegscheider and contributions by Reinhold Bernhard, Christian Danz, Peter Lampe, Mirjam Schambeck, Matthias Sellmann, Roman A. Siebenrock, Christian Spiess, Klaus Viertbauer, Florian Wegscheider, Georg Essen and Eberhard Schockenhoff

Book cover: Christliches Europa?

Extent: 256 pages

Publisher: Verlag Herder

Subjects: Religious Studies

Language: German

Hardback (Published)

(July 2017)

ISBN: 9783451376931

5.31 x 8.46 inches

Price: $40.00

On back order

Die Wellen von Fluchtlingen aus dem arabischen und nordafrikanischen Raum konfrontieren Europa mit Millionen von Menschen islamischen Glaubens, die in der Hoffnung ein selbstbestimmtes Leben aufnehmen zu konnen, Teil der europaischen Gesellschaft werden wollen. Ein Inklusionsprozess dieser Dimension erfordert eine Reflexion, die sich nicht nur auf die okonomische und politische Rahmenordnung zu erstrecken hat, sondern auch den vorfindlichen Werte- und Kulturraum mit einbeziehen muss. Die Singularitat des Christentums, das selbst erst in Form eines langen und schmerzhaften Transformationsprozesses sein Fortbestehen im sakularen Staatswesen sichern konnte, wird durch die rapide Zunahme von Menschen islamischen Glaubens erneut zu einer Selbstreflexion herausgefordert. Das Ringen um ein angemessenes Verhaltnis zum Islam, der spatestens jetzt als ein Teil Europas wahrzunehmen ist, bildet die eigentliche ethisch-kulturelle Herausforderung des gegenwartigen Migrationsphanomens. Der vorliegende Band bearbeitet diese Fragestellung aus der Perspektive der christlichen Theologie. Dabei wird der Inklusionsprozess als christliche Herausforderung gelesen. Es gilt sich dieser Herausforderung zu stellen, indem die Elastizitat der christlichen Gottrede, der Theologie, einer kritischen Prufung unterworfen wird. Theologinnen und Theologen unterschiedlichster Provenienz reflektieren dies vor dem Hintergrund ihrer Forschung.


Die Wellen von Fluchtlingen aus dem arabischen und nordafrikanischen Raum konfrontieren Europa mit Millionen von Menschen islamischen Glaubens, die in der Hoffnung ein selbstbestimmtes Leben aufnehmen zu konnen, Teil der europaischen Gesellschaft werden wollen. Ein Inklusionsprozess dieser Dimension erfordert eine Reflexion, die sich nicht nur auf die okonomische und politische Rahmenordnung zu erstrecken hat, sondern auch den vorfindlichen Werte- und Kulturraum mit einbeziehen muss. Die Singularitat des Christentums, das selbst erst in Form eines langen und schmerzhaften Transformationsprozesses sein Fortbestehen im sakularen Staatswesen sichern konnte, wird durch die rapide Zunahme von Menschen islamischen Glaubens erneut zu einer Selbstreflexion herausgefordert. Das Ringen um ein angemessenes Verhaltnis zum Islam, der spatestens jetzt als ein Teil Europas wahrzunehmen ist, bildet die eigentliche ethisch-kulturelle Herausforderung des gegenwartigen Migrationsphanomens. Der vorliegende Band bearbeitet diese Fragestellung aus der Perspektive der christlichen Theologie. Dabei wird der Inklusionsprozess als christliche Herausforderung gelesen. Es gilt sich dieser Herausforderung zu stellen, indem die Elastizitat der christlichen Gottrede, der Theologie, einer kritischen Prufung unterworfen wird. Theologinnen und Theologen unterschiedlichster Provenienz reflektieren dies vor dem Hintergrund ihrer Forschung.

  • Contributions by Reinhold Bernhard
  • Contributions by Christian Danz
  • Contributions by Georg Essen
  • Contributions by Peter Lampe
  • Contributions by Mirjam Schambeck
  • Contributions by Eberhard Schockenhoff
  • Contributions by Matthias Sellmann
  • Contributions by Roman A. Siebenrock
  • Contributions by Christian Spiess
  • Contributions by Klaus Viertbauer
  • Contributions by Florian Wegscheider
  • Edited by Klaus Viertbauer
  • Edited by Florian Wegscheider