Briefe einer Fürstin aus dem Dreißigjährigen Krieg

Die Korrespondenz der Kaiserin Maria aus den Jahren 1629 bis 1645

Adapted by Andrea Sommer-Mathis Adapted by Christian Standhartinger Adapted by Katrin Keller

Book cover: Briefe einer Fürstin aus dem Dreißigjährigen Krieg

Extent: 248 pages

Publisher: Austrian Academy of Sciences Press

Subjects: Early Modern & Renaissance Studies

Language: German

Hardback (Published)

(September 2026)

ISBN: 9783700150541

6.69 x 9.49 inches

Price: $74.00

In stock

Die Korrespondenz der Infantin Maria (1606–1646), der ersten Gemahlin Kaiser Ferdinands III., lag lange unbeachtet im Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchiv. Dabei handelt es sich um ein außergewöhnliches Selbstzeugnis einer fürstlichen Frau aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Die 141 fast ausschließlich eigenhändig verfassten Briefe in spanischer Sprache stammen aus den Jahren 1629 bis 1645. In ihrer Mehrzahl sind sie an Ferdinand III. und dessen Bruder Erzherzog Leopold Wilhelm adressiert und geben einen facettenreichen Einblick in die Lebenswelt der kaiserlichen Familie und Hofgesellschaft in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Briefe zeigen ein bemerkenswertes Maß an Intimität und Übereinstimmung des Ehepaares und offenbaren selten sichtbare private Dimensionen innerhalb des Hauses Habsburg. Die familiären Details werden mit zahlreichen politischen Beobachtungen verbunden und erlauben dadurch ungewöhnliche Einblicke in eine weibliche Sichtweise auf die Geschehnisse der Zeit.
Neben dem vollständigen Text der Briefe, die durch erläuternde Anmerkungen erschlossen werden, enthält der Band eine ausführliche Einleitung, die in den Kontext der Zeit, Überlieferungsumstände und Inhalte einführt. Ausführliche Regesten in deutscher Sprache sowie Register zu den erwähnten Orten und Personen erleichtern den Zugriff auf die Inhalte der Briefe. Die kommentierte Edition soll weiterführende wissenschaftliche Untersuchungen auf der Grundlage der hier präsentierten Quellenbestände erleichtern und anregen.


Die Korrespondenz der Infantin Maria (1606–1646), der ersten Gemahlin Kaiser Ferdinands III., lag lange unbeachtet im Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchiv. Dabei handelt es sich um ein außergewöhnliches Selbstzeugnis einer fürstlichen Frau aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Die 141 fast ausschließlich eigenhändig verfassten Briefe in spanischer Sprache stammen aus den Jahren 1629 bis 1645. In ihrer Mehrzahl sind sie an Ferdinand III. und dessen Bruder Erzherzog Leopold Wilhelm adressiert und geben einen facettenreichen Einblick in die Lebenswelt der kaiserlichen Familie und Hofgesellschaft in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Briefe zeigen ein bemerkenswertes Maß an Intimität und Übereinstimmung des Ehepaares und offenbaren selten sichtbare private Dimensionen innerhalb des Hauses Habsburg. Die familiären Details werden mit zahlreichen politischen Beobachtungen verbunden und erlauben dadurch ungewöhnliche Einblicke in eine weibliche Sichtweise auf die Geschehnisse der Zeit.
Neben dem vollständigen Text der Briefe, die durch erläuternde Anmerkungen erschlossen werden, enthält der Band eine ausführliche Einleitung, die in den Kontext der Zeit, Überlieferungsumstände und Inhalte einführt. Ausführliche Regesten in deutscher Sprache sowie Register zu den erwähnten Orten und Personen erleichtern den Zugriff auf die Inhalte der Briefe. Die kommentierte Edition soll weiterführende wissenschaftliche Untersuchungen auf der Grundlage der hier präsentierten Quellenbestände erleichtern und anregen.

  • Adapted by Andrea Sommer-Mathis
  • Adapted by Christian Standhartinger
  • Adapted by Katrin Keller