Bewusstsein und Existenz.
Eine phänomenologische Studie.
By (author) Wolfgang H. Gleixner
Paperback (Published)
(January 2012)
ISBN: 9783428137466
6.18 x 9.17 inches
Price: $116.00
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Es ist kein Zufall, dass das phänomenologische Philosophieren immer wieder neue, radikale Selbst-Einsichten des Menschen vorgestellt hat. Diese phänomenologischen Daseinsfassungen haben Auswirkungen bis in die Psychiatrie (z.B. L. Binswanger) und Soziologie (A. Schütz). Die Arbeit »Bewusstsein und Existenz« knüpft daran an. Sie wirbt für den Aufbau einer wirklichen »existentiellen Phänomenologie«; einer Phänomenologie der Anschauung und Reflexion diesseits von Idealismus und jenseits von Positivismus.
Die Phänomenologie ist kein historisches Thema. Genauso wenig eine bloße Angelegenheit für eine akademische Philosophie. Ein Blick auf Psychotherapie, Psychiatrie, auf Soziologie und Literaturwissenschaften belegt das zur Genüge.
Die Phänomenologie ist eine systematische Grundlagenforschung der Existenz. Eine Grundlagenforschung – gerichtet auf letztmögliche Hinterdenklichkeit – im Blick auf das Dasein und seine ihm notwendig zugehörige Lebenswelt. Die Phänomenologie ist eine Arbeitsphilosophie. Ihre Grundlage ist die selbsteigene Anschauung und Erfahrung und die Reflexion dieser Anschauung und Erfahrung.
Das bestimmt den Phänomenologie-Begriff der vorliegenden Publikation, in deren Mittelpunkt Edmund Husserl steht. Der Autor schafft hier eine erste phänomenologische Vor-Lage für ein mehrjähriges Forschungsprojekt am »Forschungsinstitut für Philosophie Hannover« (»Die Philosophie der Großstadt«).
Einleitung
A. Der Grund-Stil einer Epoche
Die Möglichkeit eines theoretischen und praktisch wahren Anfangs – Erste Überlegungen zur Modernität der Moderne – Die Form des neuzeitlichen Philosophierens – Die Aufklärung und die Idee einer absoluten Vernunft – Die Selbstsetzung der neuzeitlichen, transzendentalen Vernunft als verhängnisvolle Abstraktion – Krise und Krisis – Neuzeit. Rationalismus. Empirismus
B. Das metaphysische Scheitern der Neuzeit
Existentielle Transzendentalität – Krisis als reflexive Potenz – Die wirklichen transzendentalen Leitfäden
C. Krisis und Reflexion
Die wirkliche Wirklichkeit und die philosophische Verzweiflung – Das existentielle Denken der Moderne – Die existentielle Reflexion der Reflexion
D. Reflexion und Verzweiflung
Die leibhafte Selbstwahrnehmung – Das Existentielle und das Transzendentale – Notwendig verstrickt in das Philosophieren
E. Reflexion, Großstadt und Moderne
Transzendental-leibhaftes Krisen-Denken – Das Projekt: »Moderne« als Anfangs-Frage der Philosophie – Die endgültige Aufhebung des neuzeitlichen Philosophierens
F. Die phänomenologische Lebensphilosophie
Das Fragwürdige der philosophischen Frage-Stellung – Die Reflexion der Frage-Stellungen – Die existentielle Anfangs-Frage der Moderne – Reflexive Reflexion als abendländische Grenzbestimmung – Die »transzendentale Oberfläche« – Der Gedanke der Großstadt
Literatur- und Sachwortverzeichnis
Geboren in der Oberpfalz. Nach dem Abitur, Studium der Theologie an der Ordenshochschule St. Augustin; Kommunikationsforschung, Philosophie und vgl. Religionswissenschaft an der Universität Bonn. Promoviert mit einer Arbeit über Phänomenologie als philosophische Grundlagenforschung. Verschiedene Aufgaben im Bistum Hildesheim; unter anderem Referatsleiter und stellvertretender Direktor der Akademie der Diözese. Gegenwärtig, Wissenschaftlicher Referent am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover (fiph).
- By (author) Wolfgang H. Gleixner
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