Alte Geschichte schreiben

By (author) Neville Morley Afterword by Neville Morley Foreword by Uwe Walter

Book cover: Alte Geschichte schreiben

Extent: 173 pages

Publisher: Heinrich-Barth Institute

Subjects: Classical Studies

Language: German

Paperback (Published)

(December 2013)

ISBN: 9783938032565

Price: $35.00

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Without pointing a finger, but sometimes with a touch of sarcasm and humor, he sheds light on standard routines and encourages beginners as well as those who have already become frustrated, to apply their own intelligence on the path into the classical world. German text.


English summary: How do classical historians “do” classical history? Is what they form of do craft, or is it science? Or are they merely applying tried and tested strategies in order, pragmatically and without risk, to generate new texts from randomly handed down material, such as inscriptions, coins, pottery shards, the remains of buildings, works of art, and above all, literary texts? How do they amass ‘facts’ and how, in contrast to pseudo history or fictional literature, do they create ‘meaning’? And what indeed is (classical) history actually for? In this lively essay, Neville Morley encourages us to think about these and other related questions. Without pointing a finger, but sometimes with a touch of sarcasm and humor, he sheds light on standard routines and encourages beginners as well as those who have already become frustrated, to apply their own intelligence on the path into the classical world. German description: Wie ‘machen’ Althistoriker Alte Geschichte? Ist das, was sie tun, Handwerk oder Wissenschaft? Oder wenden sie nur uberlieferte Strategien an, um pragmatisch und risikofrei aus dem zufallig uberlieferten Material Inschriften, Munzen, Tonscherben, Uberresten von Gebauden, Kunstwerken und vor allem literarischen Texten neue Texte zu produzieren? Wie erheben sie ‘Fakten’, wie bilden sie ‘Sinn’, in Abgrenzung zu Pseudohistorie oder fiktionaler Literatur? Und wofur brauchen wir uberhaupt (Alte) Geschichte? In seinem schwungvoll geschriebenen Essay macht Neville Morley Lust, uber diese und verwandte Fragen nachzudenken. Ohne erhobenen Zeigefinger, dafur bisweilen sarkastisch oder auch humorvoll durchleuchtet er Routinen und ermutigt Anfanger ebenso wie bereits Frustrierte, sich auf dem Weg in die Antike ihres eigenen Verstandes zu bedienen.

  • By (author) Neville Morley
  • Afterword by Neville Morley
  • Foreword by Uwe Walter

"Auf andere Weise als die meist moglichst viele verschiedene Bereiche des studentischen Einfuhrungsbedarfs zugleich abdeckende "Beratungsliteratur" vermittelt der erstmals 1999 in englischer Sprache veroffentlichte und nun auf Deutsch vorliegende Essay Morleys wichtige methodische und theoretische Einsichten in den Umgang mit Tatsachen und deren Verarbeitung zu Geschichtsdarstellungen.(...) Morleys Essay fesselt gerade durch die Perspektive, die er gegenuber dem Leser einnimmt: Er schreibt nicht als etablierter Historiker, der sein Herrschaftswissen preisgibt, sondern formuliert Gemeinsamkeiten zwischen seiner Leserschaft und ihm selbst: Dazu gehoren das falsche Streben des in Fakten und "objektiver" Darstellung vermeintliche Sicherheit suchenden Geschichtsstudenten ebenso wie die Werbung fur die Chancen auf neue Erkenntnisse, die eine veranderte Einstellung zu den Tatsachen und ihren Konsequenzen fur die Geschichtsdarstellung bereithalt." Ulrich Lambrecht, Das Historisch-Politische Buch 63 (2015), Heft 3 S. 230-231
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