„Persönliches Regiment“?
Die politische Bedeutung der Monarchen Preußens (1815–1918)
Volume editor Hartwin Spenkuch
Hardback (Published)
(October 2026)
ISBN: 9783506705464
6.69 x 9.49 inches
Price: $258.00
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Die Monarchen Preußens und des Deutschen Kaiserreichs waren zwischen 1815 und 1918 nicht allmächtig, aber politisch bedeutsam. Mit freier Ernennung des zivilen wie militärischen Spitzenpersonals, verfassungsmäßig weiten Befugnissen und Genehmigungsrecht für alle Gesetzentwürfe konnten sie sich in politische Fragen einschalten. Friedrich Wilhelm III. verweigerte eine Verfassung um 1820, Friedrich Wilhelm IV. agierte geschickt gegenüber der Revolution 1848/49, Wilhelm I. verhinderte im Heereskonflikt Preußens liberale Fortentwicklung und Wilhelm II. beharrte auf seinen monarchischen Rechten bis 1918. Denkmäler und monarchische Feste verherrlichten die Hohenzollern-Dynastie; die protestantische Landeskirche lenkten die Monarchen auf konservativen Pfad; den Adel als Führungsschicht hielten wenige Nobilitierungen von Bürgern exklusiv; mit dem Straftatbestand Majestätsbeleidigung wurde Kritik am Herrscher abgewehrt. Trotz Parlamenten blieben die Monarchen bis 1918 aktive politische Akteure.
Hartwin Spenkuch, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, bearbeitete mehrere Editionsbände zur preußischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, u.a. zur Wissenschaftspolitik, und ist Autor von „Preußen – eine besondere Geschichte. Staat, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur 1648-1947“, Göttingen 2019 (Vandenhoeck & Ruprecht).
- Volume editor Hartwin Spenkuch
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