Ethik des gluckenden Lebens
Perspektiveroffnungen
by Konrad Hilpert
Hardback (Published)
(February 2018)
ISBN: 9783451378058
5.31 x 8.46 inches
Price: $36.00
On back order
In welchem Verhaltnis stehen moralischer Anspruch und die menschliche Sehnsucht nach Gluck? Welche Haltungen sind heute von einer uberzeugenden Personlichkeit gefordert? Wie kann sich eine Ethik des gluckenden Lebens auf konkreten Handlungsfeldern bewahren? Diese Leitfragen durchziehen die Uberlegungen von Konrad Hilpert wie ein roter Faden. Besondere Aufmerksamkeit schenkt er dabei den vieldiskutierten Fragen am Beginn und Ende des Lebens und deren Gestaltung durch den auf Selbstbestimmung ausgerichteten Menschen ebenso wie Fragen leiblicher Identitat und neuen wie alten Formen des Zusammenlebens. Ein wichtiger Beitrag zum gemeinsamen Ringen um authentisches und koharentes Menschsein. Die Beitrage der ersten Gruppe behandeln Grundfragen und stecken damit das theoretische Feld ab, in dem gedacht und von dem aus argumentiert wird. Es geht also in ihnen um Begrundungen, um Ansatze und Argumentationstypen und weniger um die Wahrnehmung und die Reflexion moglicher einzelner Herausforderungen und Losungen. Hierauf gerichtet sind hingegen die Beitrage der zweiten Gruppe. Sie befassen sich mit konkreten Fragestellungen, die in jungerer Zeit Gegenstand eines breiteren Interesses, der anspruchsvolleren Erwachsenenbildung und gesellschaftlicher Kontroversen waren. Konkret geht es um die umstrittenen Fragen am Beginn und am Ende des Lebens und deren Gestaltung durch den auf Selbstbestimmung ausgerichteten Menschen ebenso wie um das Bemuhen um neue und alte Formen des Zusammenlebens, die dem menschlichen Streben nach Gluck Raum und Zukunft geben. Im Fachjargon der Ethiker-Zunft spricht man auch von Problemen der speziellen oder angewandten Ethik. Die hier behandelten Probleme lassen deutlich werden, dass sich der Schwerpunkt der fachethischen Diskussion – gleich ob sie sich als philosophische oder als theologische Disziplin versteht – innerhalb der letzten Jahre auf das Gebiet der Angewandten Ethik verlagert hat. Konkret geht es hierbei um klassische Themen des Umgangs mit Leben und Sterben, Liebe und Sexualitat, Ehe und Familie ebenso wie um neue Problemstellungen, die sich aus den Fortschritten in Wissenschaft, Medizin und Technik ergeben und als Bioethik, Medizinethik, Rechtsethik usw. ganz neue Areale ethischen Nachdenkens entstehen lassen. Ethik artikuliert sich aber nicht nur als Reflexion von Handlungen, sondern achtet auch auf die Haltungen, die die moralischen Subjekte erwerben konnen. Solche guten bzw. schlechten Gewohnheiten – in traditioneller Sprache Tugenden bzw. Laster – sind die Basis und die zeitlich konstanten Einstellungen, aus denen heraus konkrete Entscheidungen und Handlungen erwachsen und in bestimmten Handlungskonstellationen (Situationen) durchgehalten werden. Solchen exemplarischen Haltungen gelten die Darlegungen der dritten Gruppe von Beitragen.
In welchem Verhaltnis stehen moralischer Anspruch und die menschliche Sehnsucht nach Gluck? Welche Haltungen sind heute von einer uberzeugenden Personlichkeit gefordert? Wie kann sich eine Ethik des gluckenden Lebens auf konkreten Handlungsfeldern bewahren? Diese Leitfragen durchziehen die Uberlegungen von Konrad Hilpert wie ein roter Faden. Besondere Aufmerksamkeit schenkt er dabei den vieldiskutierten Fragen am Beginn und Ende des Lebens und deren Gestaltung durch den auf Selbstbestimmung ausgerichteten Menschen ebenso wie Fragen leiblicher Identitat und neuen wie alten Formen des Zusammenlebens. Ein wichtiger Beitrag zum gemeinsamen Ringen um authentisches und koharentes Menschsein. Die Beitrage der ersten Gruppe behandeln Grundfragen und stecken damit das theoretische Feld ab, in dem gedacht und von dem aus argumentiert wird. Es geht also in ihnen um Begrundungen, um Ansatze und Argumentationstypen und weniger um die Wahrnehmung und die Reflexion moglicher einzelner Herausforderungen und Losungen. Hierauf gerichtet sind hingegen die Beitrage der zweiten Gruppe. Sie befassen sich mit konkreten Fragestellungen, die in jungerer Zeit Gegenstand eines breiteren Interesses, der anspruchsvolleren Erwachsenenbildung und gesellschaftlicher Kontroversen waren. Konkret geht es um die umstrittenen Fragen am Beginn und am Ende des Lebens und deren Gestaltung durch den auf Selbstbestimmung ausgerichteten Menschen ebenso wie um das Bemuhen um neue und alte Formen des Zusammenlebens, die dem menschlichen Streben nach Gluck Raum und Zukunft geben. Im Fachjargon der Ethiker-Zunft spricht man auch von Problemen der speziellen oder angewandten Ethik. Die hier behandelten Probleme lassen deutlich werden, dass sich der Schwerpunkt der fachethischen Diskussion – gleich ob sie sich als philosophische oder als theologische Disziplin versteht – innerhalb der letzten Jahre auf das Gebiet der Angewandten Ethik verlagert hat. Konkret geht es hierbei um klassische Themen des Umgangs mit Leben und Sterben, Liebe und Sexualitat, Ehe und Familie ebenso wie um neue Problemstellungen, die sich aus den Fortschritten in Wissenschaft, Medizin und Technik ergeben und als Bioethik, Medizinethik, Rechtsethik usw. ganz neue Areale ethischen Nachdenkens entstehen lassen. Ethik artikuliert sich aber nicht nur als Reflexion von Handlungen, sondern achtet auch auf die Haltungen, die die moralischen Subjekte erwerben konnen. Solche guten bzw. schlechten Gewohnheiten – in traditioneller Sprache Tugenden bzw. Laster – sind die Basis und die zeitlich konstanten Einstellungen, aus denen heraus konkrete Entscheidungen und Handlungen erwachsen und in bestimmten Handlungskonstellationen (Situationen) durchgehalten werden. Solchen exemplarischen Haltungen gelten die Darlegungen der dritten Gruppe von Beitragen.
- By (author) Konrad Hilpert
Similar Books
A Companion to Christianity and Sport in Europe and North America (19th-21st centuries)
Volume 1: Western and Eastern Europe
A Connecting Polemic in the Medieval Mediterranean
The Correspondence of Leo III and ʿUmar II
Volume 6
Ars Prophetica
Theology in the Poetry of Twentieth-Century Hebrew Poets Avraham Halfi, Shin Shalom, Amir Gilboa, and T. Carmi
As Messianism Turns to Heresy
The Regenstein Chair Lectures On Lurianic Kabbalah and Shabbatai Tzevi at Hebrew Union College - Cincinnati
Creating the Woman in Antiquity
Proceedings of the 16th Melammu Workshop, Innsbruck, 2–3 June 2022
Volume 13
Cultic Kisses
Fruitful Encounters Between Deities and Humans. Festschrift for Angelika Berlejung on the Occasion of Her 65th Birthday
De/colonizing Theologies
Glocal Histories, Contemporary Challenges, Theoretical Reflections
Volume 4
Drunk the Potion, No Whit Charmed
The Doctrine of Pure and Perfect Souls from Iamblichus to Damascius
Extracanonical Traditions and the Holy Land
Texts, Rituals, and Material Culture in Late Antique Palestine
Fear, Fear of God, God-Fearers
Philological and Historical Perspectives on the World of Ancient Judaism and Christianity
Gender and Iconography in Antiquity
Femininities, Masculinities, Ambiguities, and Beyond in the Ancient Levant, Near East, and Mediterranean
