Gestalten des Bosen
Der Teufel - ein theologisches Relikt
by Eugen Drewermann, contributions by Jorg-Dieter Kogel
Hardback (Published)
(October 2018)
ISBN: 9783451384028
4.88 x 8.03 inches
Price: $30.00
On back order
Das Leid ist der Fels des Atheismus, hat Georg Buchner einmal geschrieben. Und tatsachlich, angesichts der Gewalt und Katastrophen in der Welt bleiben oft nur Wut, Verzweiflung und vor allem die Frage: Woher kommt das Bose? Dieser Frage geht Eugen Drewermann nach, blickt in die Geschichte und kommt am Ende bei der Gestalt an, die seit Jahrhunderten eine Antwort war: der Teufel. Er analysiert die Figur des Teufels und den Glauben an ihn und zeigt im Gesprach mit dem Journalisten Jorg-Dieter Kogel, weshalb der Teufelsglaube eine Projektion ist und was wir gewinnen, wenn wir ihn als uberholtes Relikt betrachten. Drewermann zeigt, wie man das Bose uberlieben und so den Menschen die Angst nehmen kann, die letztlich die Quelle des Leids ist. “Es gibt deshalb nur einen Weg, das Bose zu mildern, zu reduzieren, zu uberwinden; das ist: es zu uberlieben, ganz wortlich. Wenn das gilt, haben wir die zentral christliche Losung in der Botschaft Jesu zu der Frage, wie man mit dem sogenannten Teufel umgeht. Man uberliebt das Bose, man uberwindet es durch Gute, man heilt es durch Verstehen, man wertet das Nichtigkeitsgefuhl des anderen so weit um, dass er zu glauben beginnt, er verdanke in seinem Dasein sich einer Macht, die mochte, dass er ist. Man gibt ihm den Himmel als eine vaterliche Macht in seine Seele zuruck. So der Weg Jesu.” (Eugen Drewermann)
Das Leid ist der Fels des Atheismus, hat Georg Buchner einmal geschrieben. Und tatsachlich, angesichts der Gewalt und Katastrophen in der Welt bleiben oft nur Wut, Verzweiflung und vor allem die Frage: Woher kommt das Bose? Dieser Frage geht Eugen Drewermann nach, blickt in die Geschichte und kommt am Ende bei der Gestalt an, die seit Jahrhunderten eine Antwort war: der Teufel. Er analysiert die Figur des Teufels und den Glauben an ihn und zeigt im Gesprach mit dem Journalisten Jorg-Dieter Kogel, weshalb der Teufelsglaube eine Projektion ist und was wir gewinnen, wenn wir ihn als uberholtes Relikt betrachten. Drewermann zeigt, wie man das Bose uberlieben und so den Menschen die Angst nehmen kann, die letztlich die Quelle des Leids ist. “Es gibt deshalb nur einen Weg, das Bose zu mildern, zu reduzieren, zu uberwinden; das ist: es zu uberlieben, ganz wortlich. Wenn das gilt, haben wir die zentral christliche Losung in der Botschaft Jesu zu der Frage, wie man mit dem sogenannten Teufel umgeht. Man uberliebt das Bose, man uberwindet es durch Gute, man heilt es durch Verstehen, man wertet das Nichtigkeitsgefuhl des anderen so weit um, dass er zu glauben beginnt, er verdanke in seinem Dasein sich einer Macht, die mochte, dass er ist. Man gibt ihm den Himmel als eine vaterliche Macht in seine Seele zuruck. So der Weg Jesu.” (Eugen Drewermann)
- By (author) Eugen Drewermann
- Contributions by Jorg-Dieter Kogel
Similar Books
A Companion to Christianity and Sport in Europe and North America (19th-21st centuries)
Volume 1: Western and Eastern Europe
A Connecting Polemic in the Medieval Mediterranean
The Correspondence of Leo III and ʿUmar II
Volume 6
Ars Prophetica
Theology in the Poetry of Twentieth-Century Hebrew Poets Avraham Halfi, Shin Shalom, Amir Gilboa, and T. Carmi
As Messianism Turns to Heresy
The Regenstein Chair Lectures On Lurianic Kabbalah and Shabbatai Tzevi at Hebrew Union College - Cincinnati
Creating the Woman in Antiquity
Proceedings of the 16th Melammu Workshop, Innsbruck, 2–3 June 2022
Volume 13
Cultic Kisses
Fruitful Encounters Between Deities and Humans. Festschrift for Angelika Berlejung on the Occasion of Her 65th Birthday
De/colonizing Theologies
Glocal Histories, Contemporary Challenges, Theoretical Reflections
Volume 4
Drunk the Potion, No Whit Charmed
The Doctrine of Pure and Perfect Souls from Iamblichus to Damascius
Extracanonical Traditions and the Holy Land
Texts, Rituals, and Material Culture in Late Antique Palestine
Fear, Fear of God, God-Fearers
Philological and Historical Perspectives on the World of Ancient Judaism and Christianity
Gender and Iconography in Antiquity
Femininities, Masculinities, Ambiguities, and Beyond in the Ancient Levant, Near East, and Mediterranean
