1873
Der Gründerkrach und die Krisenwahrnehmung der deutschen Sozialdemokratie
by Lino Schneider-Bertenburg
Paperback (Published)
(February 2022)
ISBN: 9783170420335
6.1 x 9.17 inches
Price: $81.00
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Von 1873 bis 1896 erlebte die Weltwirtschaft ein bis dato nicht gekanntes Konjunkturtief: die Groae Depression. Lino Schneider-Bertenburg behandelt den Beginn der Krise im Jahr 1873 aus der Perspektive der deutschen Sozialdemokratie. Die Ablehnung der “burgerlichen Schwindelwelt” durch die zunehmend verfolgten Sozialisten auaerte sich in unzahligen Zeitungsartikeln aus den beiden wichtigsten Parteiblattern. Diese Quellen erlauben es dem Autor, Ruckschlusse auf den Entwicklungsstand der fruhen Sozialdemokratie zu ziehen. Wie war es etwa um die sozialistische Moral- und Kapitalismuskritik bestellt, oder wie wirkte sich die internationale Krise auf die Arbeiterschaft aus. Dabei vermag er zu zeigen, dass die fruhe deutsche Sozialdemokratie nicht nur an einer Revolution, ja dem Zusammenbruch des Systems interessiert war, sondern daruber hinaus uber eine enorme ideologische Flexibilitat verfugte. Auf diese Weise vermochte sie in den Jahren der Krise zum Sprachrohr der Modernisierungsverlierer sowie -skeptiker zu avancieren und sich selbst als eine modernisierende Kraft zu etablieren.
Von 1873 bis 1896 erlebte die Weltwirtschaft ein bis dato nicht gekanntes Konjunkturtief: die Groae Depression. Lino Schneider-Bertenburg behandelt den Beginn der Krise im Jahr 1873 aus der Perspektive der deutschen Sozialdemokratie. Die Ablehnung der “burgerlichen Schwindelwelt” durch die zunehmend verfolgten Sozialisten auaerte sich in unzahligen Zeitungsartikeln aus den beiden wichtigsten Parteiblattern. Diese Quellen erlauben es dem Autor, Ruckschlusse auf den Entwicklungsstand der fruhen Sozialdemokratie zu ziehen. Wie war es etwa um die sozialistische Moral- und Kapitalismuskritik bestellt, oder wie wirkte sich die internationale Krise auf die Arbeiterschaft aus. Dabei vermag er zu zeigen, dass die fruhe deutsche Sozialdemokratie nicht nur an einer Revolution, ja dem Zusammenbruch des Systems interessiert war, sondern daruber hinaus uber eine enorme ideologische Flexibilitat verfugte. Auf diese Weise vermochte sie in den Jahren der Krise zum Sprachrohr der Modernisierungsverlierer sowie -skeptiker zu avancieren und sich selbst als eine modernisierende Kraft zu etablieren.
- By (author) Lino Schneider-Bertenburg
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