Carnuntum Jahrbuch 2023

Zeitschrift fur Archaologie und Kulturgeschichte des Donauraumes

edited by Christian Gugl

Book cover: Carnuntum Jahrbuch 2023

Extent: 107 pages

Publisher: Austrian Academy of Sciences Press

Subjects: Mediterranean Archaeology

Language: German

Paperback (Published)

(December 2024)

ISBN: 9783700197096

Price: $76.00

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Das “Carnuntum Jahrbuch. Zeitschrift fur Archaologie und Kulturgeschichte des Donauraumes” versteht sich als das wissenschaftliche Forum zur Vorlage von Grabungs-, Fund- und Forschungsberichten aus Carnuntum und seinem Einzugsgebiet. Daruber hinaus bietet die Zeitschrift die Moglichkeit zur Publikation von aktuellen Forschungen auf dem Gebiet der Archaologie und Kulturgeschichte des gesamten Donauraumes. Unter den Beitragen des aktuellen Bandes 2023 finden sich digitalarchaologische Untersuchungen zweier romischer landlicher Siedlungen im nordostlichen Noricum, die mit einem vielfaltigen Methodenansatz vor allem zwei romische Villae an der Melk erfassten und damit eine Forschungslucke in dem bisher wenig untersuchten Gebiet verringern. Ein forschungsgeschichtlicher Beitrag uber Anteil und Bedeutung weiblicher Archaologinnen an der Erschliessung des romischen Aquincum (Budapest) in den letzten 130 Jahren zeigt, welche Pionierarbeit Frauen in der Archaologie leisteten. Schliesslich werden Genese und Aufgabe des Forum Donaulimes, das seit Kurzem mit dem Management der Welterbestatten am westlichen Abschnitt des Donaulimes betraut ist und als operative und kommunikative Schnittstelle fungiert, ausfuhrlich vorgestellt. “Ausgrabungen und Funde” enthalt heuer zwei Beitrage mit Carnuntiner Schwerpunkt: C. Gugl et al. besprechen anhand geophysikalischer Messungen und einer Notgrabung einmal mehr die Entwicklung der Carnuntiner Zivilstadt anhand neuer Ergebnisse und tragen weitere Bausteine zur Vervollstandigung der Rekonstruktion des Zentrums bei. I. Beger-Pavic legt Trierer Keramik mit schwarzem metallisierendem Uberzug aus dem sog. Peristylhaus der Insula VI in der Zivilstadt vor. Die Fragmente von mehr als 50 Gefassen enthalten auch Spruchbecher, deren Maltechnik – eine Erfindung Trierer Werkstatten – besondere Besprechung erfahrt.

  • Edited by Christian Gugl