Kollisionsrechtliche Absicherung der Unternehmenshaftung in Lieferketten
Zugleich ein Beitrag zur Dogmatik der Eingriffsnormen
By (author) Christiana Manon Bradshaw
Paperback (Forthcoming)
(October 2026)
ISBN: 9783162005304
6.1 x 9.13 inches
Price: $141.00
Corporate liability in supply chains is a key aspect of the current sustainability debate. Christiana Bradshaw examines how its application in private international law can be secured through overriding mandatory provisions and, in doing so, also highlights the opportunities and limitations of this legal instrument.
Christiana Bradshaw examines issues of private international law relating to the civil liability of private companies for violations of legally protected interests along transnational supply chains. Can the conflict-of-laws applicability of supply-chain-related liability norms be secured through the instrument of overriding mandatory provisions? Starting from German law, including the Supply Chain Due Diligence Act (LkSG), the author shows that corporate liability de lege lata does not exist with legal certainty. Moreover, European conflict of laws rules in typical supply chain scenarios regularly lead to the application of foreign law, so that civil liability has so far largely failed. Against this background, Christiana Bradshaw analyses overriding mandatory provisions in the light of the case law of the Court of Justice of the European Union. Particular importance is attached to Article 29(7) CSDDD, which is intended to ensure the mandatory application of the liability rules. Finally, the study outlines possible future implementation options for the German legislature as well as opportunities and limitations of overriding mandatory provisions.
Einleitung
A. Ausgangspunkt und Zielsetzung
B. Gang der Untersuchung
C. Auswirkungen der aktuellen Gesetzgebungsentwicklungen
Teil 1. Unternehmenshaftung in Lieferketten und ihre kollisionsrechtliche Anwendbarkeit de lege lata
A. Deliktsrechtliche Haftung
B. Vertragsrechtliche Haftung
C. Gesellschaftsrechtliche Haftung
D. Wesentliche Ergebnisse
Teil 2. Konzeption der Eingriffsnorm
A. Stellung der Eingriffsnorm im Europäischen Kollisionsrecht
B. Die dogmatische Einordnung der Eingriffsnorm und ihre Implikationen für die Gesetzgebungskompetenz der EU
C. Voraussetzungen der Eingriffsnorm gemäß Art. 16 Rom II-VO
D. Auslegungskompetenz und Kontrollmaßstab
E. Anknüpfung von Eingriffsnormen der lex fori
F. Anknüpfung ausländischer Eingriffsnormen
G. Primärrechtliche Schranken des Eingriffsrechts
H. Eingriffsnormcharakter lieferkettenbezogener Sorgfaltspflichten
I. Wesentliche Ergebnisse
Teil 3. Kollisionsrechtliche Absicherung der Unternehmenshaftung in Lieferketten durch Eingriffsnormen de lege ferenda
A. Corporate Sustainability Due Diligence Directive: Allgemeine Vorgaben und Durchsetzung der Sorgfaltspflichten
B. Sicherstellung der kollisionsrechtlichen Anwendbarkeit der zivilrechtlichen Haftung gemäß Art. 29 Abs. 7 CSDDD
C. Nationale Umsetzung des Art. 29 Abs. 7 CSDDD
D. Implikationen der Omnibus-Verordnung
Wesentliche Ergebnisse und abschließende Bemerkungen
- By (author) Christiana Manon Bradshaw
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