Banken in der geldpolitischen Transmission

Eine Untersuchung der Kreditvergabe deutscher Geschaftsbanken

by Markus Kuppers

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Extent: 234 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Business & Economics

Series: Schriften zur angewandten Wirtschaftsforschung

Series volume number: 86

Language: German

Paperback (Out of print)

(February 2000)

ISBN: 9783161473326

Price: $69.00

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English summary: The microeconomics of financial intermediaries reveal that the financial sector of an economy should not be ignored in monetary transmission models. Markus Kuppers analyses the credit reactions of German type large banks, credit co-operatives and savings banks following a monetary shock. The results indicate asymmetries in the supply side reaction of certain loan series: large banks obviously respond differently to a monetary shock than credit co-operatives and savings banks do. In order to explain these differences in the portfolio reaction of the three banking groups, the relationship-banking-hypothesis proves to be quite instructive. It is thus argued that institutional settings of a national finance system do have a certain relevance in the transmission process. This is a challenging result from the point of view of a single monetary policy which faces a variety of national finance and banking system converging rather slowly. German description: Eine Analyse der individuellen Logik von Finanzintermediaren zeigt auf, dass der finanzielle Sektor einer Okonomie keineswegs als neutraler Handlungsgehilfe einer Notenbank zu betrachten ist. Er sollte somit bei einer Untersuchung der geldpolitischen Ubertragungswege nicht ignoriert werden. Die deutsche Bankenlandschaft ist gepragt durch die Koexistenz von unterschiedlichen Institutsgruppen mit teilweise charakteristischer Klientel und bietet in diesem Zusammenhang ein besonders interessantes Forschungsgebiet. Vor diesem Hintergrund analysiert Markus Kuppers die Kreditvergabe von Grossbanken, Kreditgenossenschaften und Sparkassen in der Reaktion auf einen monetaren Impuls der Deutschen Bundesbank. Er zeigt, dass Asymmetrien in der angebotsseitigen Reaktion von Kreditvolumina die Wirkungsweise monetarer Impulse verzerren konnen. Grossbanken reagieren demnach in ihrer Kreditvergabe anders als Kreditgenossenschaften und Sparkassen. Ausserdem scheint es nutzlich, die gewonnenen empirischen Resultate mit der Diskussion um die Bedeutung des Hausbankgedankens im deutschen Finanzierungssystem zu verbinden: Derartige Beziehungen sind anscheinend auch in einem geldpolitischen Kontext relevant. Offenkundige Unterschiede in der Portfolioreaktion bestimmter Bankengruppen auf geldpolitische Impulse lassen sich jedenfalls durch Ruckgriff auf die Hausbankenhypothese erklaren.Institutionelle Besonderheiten eines nationalen Finanzierungssystems haben einen Einfluss auf die Transmission monetarer Impulse. Fur eine einheitliche Geldpolitik in einem Europa unterschiedlicher Bankenlandschaften kann dies Konsequenzen haben, solange sich auch hier kein Konvergenzprozess vollzieht.

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