Jakob Wimpfeling. Lob des Speyrer Doms. Laudes ecclesiae Spirensis

Faksimile der Inkunabel von 1486. Pfälzische Landesbibliothek Speyer, Inc. 141

Edited by Reinhard Düchting Edited by Antje Kohnle

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Extent: 152 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: German Studies, Religious Studies

Language: German

Hardback (Published)

(February 2000)

ISBN: 9783895001017

6.5 x 9.45 inches

Price: $87.00

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The cathedral of Speyer was the subject of a panegyric poem written 1486 by the Alsatian humanist Jakob Wimpfeling. The poem is an important source for the history of religiousness in late medieval Germany, for the history of the famous building of the cathedral at Speyer and for liturgical reforms around 1500.


Die wichtigste Urkunde zum Dom von Speyer, einer romanischen Kirche, wurde erst einige Jahrhunderte nach dem Bau verfasst. Der Autor, Jakob Wimpfeling, ein Humanist aus dem Elsass, wirkte in den Jahren um 1486 in Speyer als Domprediger. Wahrend seiner Amtszeit sorgte er mit grossem Engagement fur die bauliche Erhaltung des Gebaudes und bemuhte sich um Verbesserung in der gottesdienstlichen Praxis – vor dem Hintergrund liturgischer Reformbemuhungen auch an anderen Orten des spatmittelalterlichen Deutschland. Dieses Lobgedicht ist die erste monographische Darstellung des Speyerer Doms. Der Erstdruck von 1486 war unter den Zeitgenossen kaum bekannt – die Inkunabel wurde wohl nur in sehr geringer Auflage gedruckt. Erst ein Wiederabdruck fast 80 Jahre spater in der Speyerer Chronik von Wilhelm Eysengrein aus dem Jahre 1564 verschaffte dem Werk breitere Wirkung.Wimpfelings Lobgedicht beschreibt die jungsten Bauleistungen am Speyerer Dom und die dort im Gottesdienst eingefuhrten liturgischen Reformen. Besonderes Anliegen ist Wimpfeling die Darstellung der personlichen Frommigkeit und menschlichen Integritat der Mitglieder des Speyerer Domkapitels. Vor dem Hintergrund der zu dieser Zeit sonst haufigen Klagen uber Vernachlassigung geistlicher Pflichten durch den Klerus im vorreformatorischen Deutschland ist dieses besondere Anliegen verstandlich. Die Quelle enthalt neben den Berichten uber die gottesdienstliche Praxis interessante Einzelheiten uber die baulichen Veranderungen des Gebaudes, Ausstattung, Beleuchtung, auch zur Nutzung des liturgischen Gerats.Die Faksimileausgabe enthalt einen Abdruck der in der pfalzischen Landesbibliothek aufbewahrten Inkunabel, eine kritische Edition und moglichst wortgetreue Ubersetzung des Textes sowie eine ausfuhrliche Darstellung des historischen und kunsthistorischen Hintergrunds. Ein Abriss der Biographie Wimpfelings und des historischen Umfelds erganzen die Edition.

  • Edited by Reinhard Düchting
  • Edited by Antje Kohnle

„Die Ausgabe selbst ist als Muster ähnlichen Unternehmen zu empfehlen: wissenschaftlich reich belegt und doch gut lesbar, noch mehr: zum Lesen verlockend, gut ausgestattet, und der Text selbst wird in modernen Typen lat. und mit dt. Übersetzung abgedruckt, ehe er im letzten Teil als Faksimile der Inkunabel präsentiert wird. (...)<br/>Ein mustergültig bereiteter Nachdruck, würdig des Speyrer Domes und des Dichters, der drei Jahrzehnte vor der Reformation die Gottesdienstordnung der großen oberrheinischen Kathedrale bezeugt.“<br/><br/>In: Archiv für Literaturwissenschaft. 45 (2003) Heft 2 und 3. S. 485.<br/>-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br/>„Das Buch von Reinhard Duchting und Antje Kohnle stellt sowohl den Autor [Jakob Wimpfeling] als auch sein Lobgedicht auf das größte erhaltene romanische Bauwerk Europas vor. Ein wissenschaftliches Buch, das für Laien - im kirchlichen sinne - slcher manchmal schwer verständlich ist, aber dennoch amüsante Einblicke in die Glaubenswelt<br/>des l5.Jahrhunderts bietet.“<br/><br/>Von Heike Schmidt<br/>In: <a target="_blank" href="http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,8354702">http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,8354702</a>, 00.html (02.10.2011)
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