Möglichkeiten des Dialogs

Struktur und Funktion einer literarischen Gattung zwischen Mittelalter und Renaissance in Italien

Edited by Klaus W. Hempfer

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Extent: 327 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Language & Linguistics

Series: Text und Kontext

Language: German

Paperback (Published)

(January 2002)

ISBN: 9783515079532

6.69 x 9.49 inches

Price: $116.00

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Die Beitrage dieses Buches sind das Ergebnis des Teilprojekts ‘Performativitat und episteme: Die Dialogisierung des theoretischen Diskurses in der Renaissance-Literatur’ des Sonderforschungsbereiches ‘Kulturen des Performativen’. Ziel dieses Teilprojektes ist es, im kritischen Ruckgriff auf Foucaults wissensarchaologische Diskursanalyse und Batkins Konzeption eines humanistischen Soziums grundsatzliche Veranderungen im theoretischen Diskurs von der Mitte des 14. bis zum ausgehenden 16. Jahrhundert zu untersuchen. Inhalt: Klaus W. Hempfer: Vorwort / Lekturen von Dialogen Roger Friedlein: Geleit auf dem Weg zur Wahrheit: Dialoge im Duecento Marc Focking: “Dyalogum quendam”: Petrarcas Secretum und die Arbeit am Dialog im Trecento Bernd Hasner: Leonardo Brunis : Darstellung und Selbstkonstruktion einer humanistischen Kommunikationskultur Gernot Michael Muller: Diskrepante Annaherungen an die voluptas: Zur Funktion der Figureninteraktion in Lorenzo Vallas Dialog De voluptate Bernhard Huss / Gernot Michael Muller: “Illud admiror, cur Ficinum silentio praeterieris”: Renaissanceplatonismus und Dialogform in Cristoforo Landinos Disputationes Camaldulenses Gernot Michael Muller: Zur Signatur fruhneuzeitlicher Naturwahrnehmung und deren Inszenierung in Pietro Bembos Dialog

Klaus W. Hempfer, geb. 1942, war nach Promotion und Habilitation an der LMU Munchen von 1977 bis 2011 Professor fur Romanische Philologie an der Freien Universitat Berlin. Seine Arbeiten, die sich vom Mittelalter bis zum nouveau nouveau roman erstrecken, verbinden konkrete historische Untersuchungen mit einer grundsatzlichen Reflexion der theoretischen Fundierung einer Wissenschaft von der Literatur. Historisch sind seine Schwerpunkte die italienische und franzosische Literatur der Renaissance, die franzosische Literatur des 18. Jahrhunderts und die Lyrik des 19. Jahrhunderts, systematisch gilt sein besonderes Interesse der Gattungs- und Intertextualitatstheorie sowie der Performativitats- und Fiktionstheorie.

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