Wahrungspolitische Optionen fur die mittel- und osteuropaischen Beitrittskandidaten zur EU

by Axel Jochem and Friedrich L. Sell

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Extent: 237 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Business & Economics

Series: Schriften zur angewandten Wirtschaftsforschung

Series volume number: 88

Language: German

(Paperback) (Out of print)

(January 2001)

ISBN: 9783161475290

Price: $69.00

Out of stock

English summary: The authors discuss the exchange rate policy options for the individual emerging market economies in Central and Eastern Europe whose aim is to become a member of the euro zone. Using different methodological approaches (game theoretic macroeconomics, applications of club theory to monetary unions etc.), they come to the conclusion that the group of countries mentioned should follow a ‘snake in the tunnel’ strategy. This strategy was already pursued in the 1970s by those countries which later on became founding members of the EMS I. German description: Wahrend sich hierzulande die Experten daruber streiten, wann die von vielen erwartete nachhaltige Revitalisierung des EUROs an den Devisenmarkten endlich einsetzt, setzen andere langfristig auf die Karte ‘EURO’. Lander wie die Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Polen und Slowenien gehoren zu den nahezu sicheren Kandidaten fur einen zukunftigen Beitritt zur EURO-Zone. In der ‘zweiten Linie’ warten Lander wie Bulgarien, Lettland, Litauen, Rumanien und die Slowakische Republik. Noch nicht ausgemacht ist allerdings, wann der Beitritt der ersten (oder gar der zweiten) Gruppe erfolgen kann und wie die genannten Lander ihren Weg bis dorthin gestalten werden. Die Herausforderung des EURO ist fur die Reformstaaten mindestens so gross, wie es das Europaisches Wahrungssystem I fur einen Teil der damaligen Schlangen-Lander war. Ein ‘Blockfloaten’ durch ein Band von +/- 15% gegenuber dem EURO erscheint ‘weit genug’. Auch sind die Unterschiede in der Inflationsaversion der genannten Lander nicht so gross, dass nicht ein Experiment, wie die ‘Schlange im Tunnel’ aus den siebziger Jahren, wiederholt werden konnte.Die engen Bandbreiten untereinander uben einen starken geldpolitischen Anpassungsdruck aus, zwingen aber noch nicht zu einer Kopie der Geldpolitik der Europaischen Zentralbank. Bei hinreichender Flexibilitat der Gruppe gegenuber dem EURO waren enge, aber glaubwurdige interne Bandbreiten ein Garant gegen Wechselkursmanipulationen untereinander. Fur eine ‘Schlange im Tunnel’ spricht im ubrigen, dass die beteiligten Lander nicht auf Seigniorage-Einnahmen verzichten mussten. Gleichzeitig nimmt mit der Schlangen-Losung die Wahrscheinlichkeit zu, dass die genannte Landergruppe als ‘Paket’ zum EURO beitreten kann. Damit sinkt gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit, dass einzelne, zuruckbleibende Lander von Teilnehmern an der EURO-Zone bei einer spateren Aufnahme diskriminiert werden konnten.

  • By (author) Axel Jochem
  • By (author) Friedrich L Sell