Militär in Rom
Militärische und paramilitärische Einheiten im kaiserzeitlichen Stadtbild
By (author) Alexandra W. Busch
Paperback (Published)
(April 2012)
ISBN: 9783895007064
8.66 x 11.42 inches
Price: $45.00
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English summary: In the Republican period Rome was considered a “demilitarised” zone. Under Augustus soldiers were stationed in the imperial capital for the first time, making a decisive turning point between Republic and Principate. Between 10,000 and 40,000 soldiers lived and worked in Imperial Rome and constituted an important part of the civic culture of the city. The subject of this book is the military in the city of Rome in all its aspects, especially the multiple layers of its cultural image, its effect on the urban population, and its significance for civilian life in the capital. This is the first comprehensive evaluation of the written, archaeological and iconographic sources for the military in Rome and the life and function of the Roman soldiers in the capital. German description: In republikanischer Zeit galt Rom als “entmilitarisierte” Zone. Unter Augustus wurden in der Hauptstadt des Reiches erstmalig Soldaten stationiert und somit ein entscheidender Wendepunkt zwischen Republik und Prinzipat markiert. Im kaiserzeitlichen Rom lebten und agierten nun zwischen 10.000 und 40.000 Soldaten. Sie bildeten einen wesentlichen Bestandteil der stadtischen Kultur. Thema dieses Buches ist das stadtromische Militar in allen seinen Facetten: es geht dabei vor allem um die Vielschichtigkeit seines kulturellen Erscheinungsbildes, seine Wirkung auf die stadtische Bevolkerung und die Bedeutung fur das zivile Leben in der Hauptstadt. Erstmalig werden die schriftlichen, archaologischen und bildlichen Quellen zum Militar in Rom zusammengestellt und ein umfassendes Bild vom Leben und Wirken der stadtromischen Soldaten entworfen.
- By (author) Alexandra W. Busch
„Overall this is a fine book and an essential point of reference for archaeologists working on imperial Rome. Busch opens up many avenues of enquiry, offering succinct and astute observations that will reward further investigation. It is gratifying in this theme, and her ongoing work at the Castra Albana, the legionary base that bolstered the Severan militarisation of Rome promises further compelling insights into a theme too long neglected.“<br/><br/>Ian Haynes<br/><br/>In: Gnomon, Bd. 87, 2015, 476-478.<br/>-------------------------------------------<br/>„Erstmalig werden die schriftlichen, archäologischen und bildlichen Quellen zum Militär in Rom zusammengestellt und dem Leser vor Augen geführt. Dabei geht es natürlich in erster Linie um die Prätorianergarde und die Equitcs Singulares des Augustus, aber auch die Peregrini und Vigiles hatten Unterkünfte und Lager. Damit wird ein detailreiches Bild vom Leben und Wirken des stadtrömischen Soldaten entworfen. Umfassendes Bildmaterial und Skizzen der Fundorte und der rekonstruierten Szenerie der Bauten und Anlagen vermitteln dem Leser ein plastisches und einprägsames Bild davon, wie die Stadt Rom und ihre Soldatcn zueinander gefunden haben und sich<br/>dabei gegenseitig beeinflussten.“<br/><br/>In: Pallasch 48<br/>-----------------------------------<br/>„A. W. Busch wertet mit diesem Buch erstmals alle im Hinblick auf das römische Militär in Rom relevanten Befunde und Funde sowie die historische Überlieferung aus und analysiert diese im Kontext aktueller Fragestellungen. Die Monografie liefert einen wichtigen Beitrag zur Erforschung des Militärs in Rom in all seinen Facetten und wird damit in Zukunft auch für die am Limes und den anderen Grenzlinien Forschenden zur Pflichtlektüre.“<br/><br/>Von: Peter Henrich<br/><br/>In: Der Limes, 7. Jahrgang, Heft 1, 2013.<br/><br/>-----------------------------------<br/>„Thema dieses Buches ist das stadtrömische Militär in allen seinen Facetten: es geht dabei vor allem um die Vielschichtigkeit seines kulturellen Erscheinungsbildes, seine Wirkung auf die städtische Bevölkerung und seine Bedeutung für das zivile Leben in der Hauptstadt. Erstmalig werden die schriftlichen, archäologischen und bildlichen Quellen zum Militär in Rom zusammengestellt und ein umfassendes Bild vom Leben und Wirken der stadtrömischen Soldatenentworfen“<br/>Alexandra W.Busch<br/><br/>In: helvetia archäologica (44/2013) Ausgabe/Heft 173/174.<br/>----------------------------<br/>„So zahlreich Studien zur Armee in den römischen Provinzen sind, so rar waren bisher breitangelegte Untersuchungen zu den stadtrömischen Militäreinheiten. Dieses Thema wurde in einer 2004 an der Universität Köln abgeschlossenen Dissertation untersucht und liegt nun vor. Die Publikation präsentiert den Textteil mit Tabellen sowie eine Auswahl von Fotos und Plänen. Ergänzt wird der gedruckte Band durch einen umfangreichen Katalog, der im Internet zugänglich ist. Aufgrund der archäologischen, historischen und literarischen Quellen gibt die Verf. eine vielfältige Darstellung der zur Kaiserzeit in Rom selbst stationierten militärischen und <paramilitärischen> Einheiten. Die <offizielle Bilderwelt> bietet leider kaum Darstellungen dieser Truppeneinheiten bei ihren aus literarischen und epigraphischen Quellen bekannten Aufgaben; die Kategorie des Grabreliefs gibt unterdessen Ausschlüsse zum Erscheinungsbild und zur sozialen Stellung der stadtrömischen Soldaten. Besonders zu würdigen sind die Resultate des zweiten Kapitels. In bemerkenswerter Weise sind die äußerst mühsam aufzuarbeitenden archäologischen und historischen Quellen zu den Stadtrömischen Lagern ersmtals ausgewertet worden (...). Neben der Zusammenfassung auf Deutsch und Itlienisch sind die Resultate auch tabellarischer Form dargestellt, so z.B. zu Organisation und Augaben (S. 21f.) sowie zu Stärke, Herkommen, Aufgaben und Rechtsstatus der untersuchten Truppeneinheiten. (S.168f.).<br/><br/>Anne de Pury-Gysel<br/><br/>In: Archäologische Berichte (2013) Band 70/1 S. 108.<br/> <br/>--------------------<br/>„An Büchern über die römischen Legionen und Hilfstruppen, die fern der Hauptstadt die Grenzen des Römischen Reiches sicherten, herrscht kein Mangel. Anders verhält es sich mit Forschungen zu den in Rom selbst stationierten Einheiten, zu denen neben den berühmten Prätorianern auch die zu Ordnungsaufgaben eingesetzten<br/>Stadtkohorten, die primär als Feuerwehr tätigen Vigiles, die persönliche Leibgarde des Kaisers und die nach Rom abgeordneten Soldaten wie die zur Steuerung der Sonnensegel im Theater eingesetzten Matrosen gehörten. Insgesamt waren somit in der Kaiserzeit in und um Rom, das nach republikanischer Tradition eigentlich eine militärfreie Zone sein sollte, zunächst etwa 10.000, ab dem späten 2. Jh. n. Chr. sogar knapp 40.000 Soldaten stationiert.<br/>Diesem Befund nähert sich Alexandra Busch in ihrer sehr lesenswerten und kenntnisreichen Dissertation aus einer kultur- und sozialhistorischen Perspektive, indem sie nach Präsenz und Wahrnehmung des Militärs fragt. Ihr methodischer Zugang besteht aus einer detaillierten Untersuchung der Stationierungsorte einerseits und der Gräber andererseits. Gerade letztere sind nicht nur dank ihrer hohen Zahl sowohl für die Selbst- als auch die Außenwahrnehmung der Soldaten besonders aufschlussreich. Im Ergebnis wird ein eher sprunghaft als kontinuierlich verlaufender Prozess sichtbar, währenddessen zunehmend mehr Militäreinheiten in verschiedenen, primär am Stadtrand positionierten Bauten untergebracht werden. Die anfangs deutlich erkennbare Rücksichtnahme auf republikanische Traditionen wird spätestens unter den Severern im späten 2. Jh. n. Chr. gänzlich aufgegeben, was sich auch in einer in der Folge veränderten Selbstrepräsentation der Soldaten in den Grabdenkmälern widerspiegelt.“<br/><br/>Kai M. Töpfer, Heidelberg<br/><br/>In: Antike Welt. 2/2013. S. 90.<br/><br/>-----------------------------------<br/><br/>„Buschs Arbeit bietet eine gründliche Analyse des zur Verfügung stehenden archäologischen Materials und einen guten Überblick zu den Lagern, Begräbnisplätzen und Grabdenkmälern der stadtrömischen Soldaten. Gestützt werden die Ausführungen durch eine aussagekräftige Bebilderung und eine Reihe von Karten, welche die zeitliche Entwicklung und geographische Verteilung der Lager und Nekropolen veranschaulichen. Auch die Vergleiche mit Militärbauten außerhalb Roms tragen dazu bei, die Ergebnisse der Studie in einen größeren Kontext einzubetten. Zudem gelingt es Busch durch die getrennte Betrachtung der Einheiten, Unterschiede herauszuarbeiten und diese dann wieder sinnvoll in einer vergleichenden Gesamtbetrachtung zusammenzuführen. (...)<br/>Mit Blick auf den als kulturanthropologisch definierten Ansatz der Arbeit und die weitreichenden Fragen nach der möglichen Wirkung militärischer Präsenz in Rom und nach dem Verhältnis zwischen Soldaten und Zivilbevölkerung bleibt festzuhalten, dass diese nur zu einem geringen Teil, das heißt bezogen auf die Standlager, Nekropolen und Grabdenkmäler der stadtrömischen Einheiten, beantwortet werden können. Hinsichtlich der Analyse der archäologischen Befunde ist zu betonen, dass mit Buschs Untersuchung eine exzellente und seit längerem benötigte Gesamtbetrachtung zur Verfügung steht, die für jede weitere Beschäftigung mit den Lagern, Unterkünften und Begräbnisplätzen der stadtrömischen Einheiten den Ausgangspunkt bilden wird.“<br/><br/>Peter Probst<br/><br/>In: sehepunkte<br/><a target="_blank" href="http://www.sehepunkte.de/2013/01/21783.html">http://www.sehepunkte.de/2013/01/21783.html</a><br/>(7. März 2013)<br/><br/>-----------------------------------<br/><br/>„Abgerundet wird das Buch durch eine prägnante Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse sowie mehrere Register und tabellarische Anhänge.<br/>(...) hat B. mit ihrer Dissertation ein differenziertes und dank klar nachvollziehbarer Methodik über weite Strecken sehr überzeugendes Gesamtbild zur Präsenz und Wahrnehmung militärischer Einheiten im kaiserzeitlichen Rom vorgelegt, das sich für künftige kultur- und sozialgeschichtliche Forschungen zum kaiserzeitlichen Militär als äußerst nützlich erweisen wird.“<br/><br/>Dr. phil. Kai M. Töpfer<br/><br/>In: Göttinger Forum für Altertumswissenschaft. 15 (2012). S. 1119-1126.<br/><a target="_blank" href="http://gfa.gbv.de/dr,gfa,015,2012,r,12.pdf">http://gfa.gbv.de/dr,gfa,015,2012,r,12.pdf</a> (16. Januar 2013)<br/>
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