Zwischen Individuum und Stadtgemeinde

Die Integration von collegia in Hafenstädten

By (author) Dorothea Rohde

Book cover: Zwischen Individuum und Stadtgemeinde

Extent: 480 pages

Publisher: Wiley-VCH

Subjects: Classical Studies

Series: Studien zur Alten Geschichte

Language: German

Hardback (Published)

(February 2012)

ISBN: 9783938032442

Price: $119.00

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Das riesige Imperium Romanum umfasste die unterschiedlichsten Ethnien, die durch intensive Handelsbeziehungen mit einander vernetzt waren. Hafenstadte waren daher Knotenpunkte des Warenaustausches und der Migration. Eindringlich stellte sich in solchen Schmelztiegeln das Problem der Integration sowohl von Individuen als auch von Gruppen. In der Kaiserzeit spielten Vereine (collegia), die sich aus Einheimischen, Fremden und Freigelassenen zusammensetzten, eine bedeutende gesellschaftliche Rolle. Auf welche Weise sich die einzelnen Vereine zu ihrer gesellschaftlichen Umwelt verhielten und wie stark sie sich in die Stadtgemeinschaft integrierten, steht im Mittelpunkt der Studie. Aus dem Vergleich der collegia in den unterschiedlich groaen Stadten – Ostia, Ephesos und Perinthos sind hier als Beispiele gewahlt – kann daher auf die Grunde und Voraussetzungen fur das Gelingen oder Misslingen der Integration von Gruppen geschlossen werden. Damit tragt die Untersuchung zur antiken Sozial-, Wirtschafts- und Religionsgeschichte bei, sie beleuchtet aber auch die Stadt als Bezugspunkt des antiken Menschen.

Dorothea Rohde ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl fur Alte Geschichte der Universitat Bielefeld. Die Wirtschafts-, Sozial- und Religionsgeschichte der Kaiserzeit sowie Finanzen im klassischen Griechenland zahlen zu ihren Forschungsschwerpunkten.

  • By (author) Dorothea Rohde

"Hervorzuheben ist die ungewohnlich groae Akribie, mit der Rhode das Vereinswesen analysiert und nach allen Seiten beleuchtet." Frank Martin Ausbuttel, KLIO 95 (2013), 1, S. 246. "Das Buch sei als grundlegendes Werk fur diesen Themenbereich empfohlen und wird sicherlich Anreiz zu weiteren Studien uber das Integrationspotenzial antiker Stadte bieten." Caroline Bergen, sehepunkte 12 (2013), Nr. 12.
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