Die Lehrer unseres Lebens
Geschichten über Menschen, die Spuren hinterlassen haben
Edited by Klaus Leidecker
Paperback (Published)
(June 2011)
ISBN: 9783895008184
6.69 x 9.45 inches
Price: $38.00
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Im vorliegenden Buch geht es um Menschen, die in beruflichen oder privaten Situationen zu Lebenslehrern wurden – aus Situationen von Krankheit und Not heraus, deren Spiegelungen Entwicklungsmoglichkeiten eroffneten. Aber auch echte Freundschaft, wirkliche Begegnung und Liebe zeichnen sich durch “Kristallisationspunkte” gegenseitiger Veranderung und Entwicklung aus. Die Lehrer unseres Lebens! Was macht ihre Besonderheit aus? Dies soll sich in unseren Geschichten abbilden: Sie werden unter anderen meine damals fast hundertjahrige Lehrerin, Frau Knopfle, eine Heimbewohnerin, kennenlernen, den tanzenden Herrn Anton in einer psychiatrischen Klinik, Frau Muller und ihren Teddy, die HIV-positive Sonja und anderea Sie werden sie kennen- und moglicherweise auch lieben lernen. Vielleicht werden die Lehrer unseres Lebens auch ein wenig zu den Ihren? Das ist moglich. In den Zwischenraumen von Gesund- und Krankheit, Lebensfreude und Angst finden wir eben auch Ermutigungen fur die Bewaltigung unseres Lebens – auch noch kurz vor “Toresschluss”. Mit Beitragen von: Eckart Altenmuller/ Olaf Dannenhaus/ Christina Diblitz/ P. Anselm Grun/ Irmgard Hafele/ Klaus Leidecker/ Marion Schmalenberger/ Birgit Seeger/ Jan Sonntag/ Judith Sonntag/ Ines Suckel/ Natali Vrljicak
- Edited by Klaus Leidecker
„Sie haben kein Lehrer-Seminar besucht, hatten vielleicht sogar niemals die Absicht, Lehrer zu werden, die Menschen, welche die Autorinnen und Autoren als die „Lehrer unseres Lebens“ bezeichnen. Diese Zuschreibung ist die thematische Abstraktion aus einer facettenreichen Sammlung von Berichten, Ansichten und tief empfundenen Erfahrungen aus unterschiedlichen Lebensumständen. Im Verlauf von mehreren Monaten oder auch nur in einer Begegnung mit den überwiegend alten, pflegebedürftigen, manchmal als „verwirrt“ eingeschätzten Menschen enthüllt sich eine Perspektive, eine Einsicht, eine Wahr-Nehmung, die durch den Anstoß, durch den beinahe verborgen gebliebenen Hinweis des begleiteten Menschen als wertvoll und lehrreich erkannt wird. Voraussetzung ist eine Bereitschaft zur Aufgeschlossenheit, zur Suche nach Berührungspunkten im Wesentlichen, ein sensibles und anregendes miteinander vertraut werden in der Begegnung und Begleitung. Das Wertvolle gibt sich wiederum nicht unbedingt spontan und wie selbstverständlich zu erkennen! Es entsteht aus einer für das sich Besinnen und Erinnern besonders fruchtbaren, ertragreichen Situation - oft erst nach einer längeren Zeit der eigenen persönlichen Weiterentwicldung. Die insgesamt 20 Beiträge, acht hat der Herausgeber beigetragen, sind in recht unterschiedlichen Stilvarianten gestaltet, die das Nachvollziehen der biographischen Berichte und die Lernerfahrung beim Lesen abwechslungsreich und unterhaltsam machen können. Protokollhafte, detaillierte Situations-Beschreibungen wechseln ab mit lyrisch-wortschöpferischen Essays und mit „zu Herzen gehenden“ Betrachtungen. Hierfür ist der erste Beitrag ein berührendes Beispiel und eine sehr schöne, überzeugende, lebendige und lebensnahe Einführung in das Buch!<br/>Es kann durchaus auch ein „Lehrbuch“ für Leserinnen und Leser sein, insbesondere für diejenigen, deren berufliche Aufgaben sie täglich mit dem Personenkreis verbinden, von dem hier schwerpunktmäßig erzählt wird. Die (Wieder-)Belebung einer Bereitschaft zu sinnlicher Aufgeschlossenheit und zur Suche nach den lebbaren ästhetischen Freiräumen des in Routine zu erstarren drohenden Arbeitsalltags sollte eine Lehre dafür sein, wie der Wert des eigenen Engagements dem Beziehungspartner mit-teilbar gemacht werden kann.“<br/><br/>Prof. Ernst-Walter Selle, Heidelberg<br/><br/>In: Musiktherapeutische Umschau. 33 (2012) 1. S. 88-89.<br/><br/>------------------------------------<br/><br/>„In diesem Buch geht es um die Geschichte von Begegnungen. Aus dem privaten oder beruflichen Erleben heraus erzählen die im erweiterten Sinn therapeutisch tätigen Autoren von Menschen, die ihnen zu wichtigen Erkenntnissen verhalfen und sie bestärkten, ihren Lebensweg entsprechend der Erkenntnis zu gestalten.<br/>Es dürfen in diesem stillen und sehr persönlichen Buch Personen zu Wort kommen, die erst auf den zweiten Blick als „Lebenslehrer“ erkennbar sind: demenzkranke Menschen etwa, Sterbende oder Menschen, die auf der Suche nach ihrem eigenen Weg sind. es gelingt ihnen aber, intensive Begegnungen zuzulassen oder ihre eigene Lebensgeschichte als mögliche Perspektive auch für andere zu eröffnen.<br/>Unspektakulär, aber intensiv werden die Leser so eingeladen, auf ihrem eingene Weg oder im beruflichen Umfeld ebenfalls nach Lebenslehrern zu suchen.“<br/><br/>Anne Holthuas<br/><br/>In: Altenpflege. 2/2012. S. 76.<br/>
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