Predigten (1765, 1768, 1775)

Kritische Ausgabe. 2. Abteilung: Predigten. Band 1

by Johann J. Spalding with contributions by Verena Look, Malte van Spankeren, Olga Sontgerath and Christian Elmo Wolff

Book cover: Predigten (1765, 1768, 1775)

Extent: 487 pages

Publisher: Mohr Siebeck

Subjects: Religious Studies

Language: German

Hardback (Published)

(March 2010)

ISBN: 9783161501883

6.06 x 9.09 inches

Price: $224.00

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The first volume of Johann Joachim Spalding’s “Sermons” ( 11765, 21768, 31775) is an exemplary documentation of the neological connection between emotional and intellectual piety and explains why many well-known contemporaries such as Goethe, Herder and Kant held the biblical and reformative relevancy and the linguistic clarity of Spalding as a preacher in such high regard.


English summary: Johann Joachim Spalding was the most powerful and most effective Lutheran pulpit preacher at the culmination, also known as the neology, of religious Enlightenment.The first volume of Johann Joachim Spalding’s Sermons ( 1 1765, 2 1768, 3 1775) is an exemplary documentation of the neological connection between emotional and intellectual piety and explains why many well-known contemporaries such as Goethe, Herder and Kant held the biblical and reformative relevancy and the linguistic clarity of Spalding as a preacher in such high regard. This critical edition makes it possible to reconstruct the text of the three authorized editions without any difficulty and with its historical annotations as well as its detailed indexes of biblical passages, names, places and subjects it provides an invaluable aid for exploring the texts. German description: Johann Joachim Spalding (1714-1804) war nicht allein der bedeutendste Religionstheologe, sondern auch der wirkmachtigste Kanzelredner seiner Epoche. Der erste Band seiner Predigten ( 1 1765, 2 1768, 3 1775) dokumentiert die neologische Verbindung von Herzens- und Verstandesfrommigkeit auf exemplarische Weise und macht heute noch verstandlich, weshalb viele namhafte Zeitgenossen, darunter Goethe, Herder und Kant (Spalding ist allen vorzuziehen), die biblisch-reformatorische Aktualitat und sprachliche Klarheit des Predigers Spalding so ausserordentlich schatzten. Die vorliegende kritische Edition lasst die unterschiedliche Textgestalt der drei autorisierten Auflagen muhelos nachvollziehen und stellt mit ihren historischen Erlauterungen sowie mit ausfuhrlichen Bibelstellen-, Namens-, Orts- und Sachregistern wertvolle Erschliessungshilfen bereit. Der einleitende Essay des Bandherausgebers unterzieht die lebenslange Predigtarbeit des Aufklarungstheologen einer konzentrierten, kritischen Wurdigung.

Johann J. Spalding, Johann Joachim Spalding, 1714 als Sohn des Rektors der Stadtschule von Tribsees (Vorpommern) geboren und 1804 in Berlin gestorben, zahlt zu den Hauptvertretern der deutschen Aufklarungstheologie. Nach Studium (Greifswald, Rostock) und Promotion (Rostock 1736) wirkte er zunachst als Pfarrer und Hauslehrer in Schwedisch-Vorpommern. In diese Zeit fallen seine intensive Beschaftigung mit der englischen Aufklarungsphilosophie (Shaftesbury, Hutcheson, Butler), deren Rezeption in Deutschland er durch etliche Ubersetzungen nachhaltig beforderte, und der enge Umgang mit den Schweizern J. C. Lavater, H. Fussli und F. Hess, die von Mai 1763 bis Januar 1764 in seinem Pfarrhaus in Barth Quartier gefunden hatten. 1764 wechselte Spalding als preussischer Oberkonsistorialrat, Propst und erster Pfarrer an der Marien- und Nikolaikirche nach Berlin, wo er bis zu seinem Tode verblieb. Die dem Geist der kirchlichen Aufklarung verpflichteten Reformen des Gesangbuchs, der Agende und der katechetischen Unterweisung, die das Berliner Oberkonsistorium als die fur die preussischen Gebiete (ausser Schlesien und Kleve-Mark) zustandige oberste lutherische Kirchenbehorde in der zweiten Halfte des 18. Jahrhunderts in Angriff nahm, hat er massgeblich vorangetrieben und verantwortet. Aus Protest gegen das Wollnersche Religionsedikt ist er 1788 von seiner Propststelle und den damit verbundenen Amtern, nicht jedoch von seinem Amt im Oberkonsistorium zuruckgetreten.In Berlin avancierte Spalding rasch zum Haupt der kirchlichen Neologie. Am preussischen Hof – er war Hofprediger, zudem Seelsorger und Beichtvater der Konigin Elisabeth Christine – sowie in der Berliner Gesellschaft – u.a. als Mitglied des Montagsclubs, der Mittwochsgesellschaft, der Gesellschaft der Freunde der Aufklarung und regelmassiger Gast im Hause Markus Herz – genoss er ebenso Respekt und Verehrung wie unter den kirchlichen, theologischen, literarischen und philosophischen Reprasentanten seiner Zeit, von denen ihm viele, etwa August Friedrich Wilhelm Sack, Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem, Johann Salomo Semler, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher, Johann Wilhelm Ludwig Gleim, Friedrich Nicolai, Moses Mendelssohn oder Immanuel Kant, durch intensiven Austausch verbunden waren.Verena Look, ist studentische Mitarbeiterin der Spalding-Edition an der Universitat Munster.Malte van Spankeren, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Spalding-Edition an der Universitat Munster.Olga Sontgerath, ist wiss. Mitarbeiterin der Spalding-Edition an der Universitat Munster.Christian Elmo Wolff, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Spalding-Edition an der Universitat Munster.

  • By (author) Johann J. Spalding
  • With Verena Look
  • Edited by Christian Weidemann
  • With Malte van Spankeren
  • With Olga Söntgerath
  • With Christian Elmo Wolff
  • With Richard Zastrow