Grenzen des Strafrechts bei der Terrorismusgesetzgebung.

Ein Rechtsvergleich zwischen Deutschland und England.

By (author) Sarah Herbert

Image coming soon

Paperback (Published)

(March 2014)

ISBN: 9783428143375

6.18 x 9.17 inches

Price: $45.00

Out of stock

Nach den Anschlägen des 11. September 2001 kam es
im Bereich der Terrorismusgesetzgebung in den meisten Rechtsordnungen zu
weitreichenden Ausdehnungen des Strafrechts. Das Terrorismusstrafrecht ist somit ein
interessanter Testfall für die funktionalen Grenzen des Strafrechts. Die Autorin
untersucht die funktionalen Grenzen mit einem rechtsvergleichenden Ansatz anhand der
Kriterien der Strafrechtsbegrenzung in Deutschland und England. Nach einer
Darstellung von einander entsprechenden Delikten der Terrorismusgesetzgebung folgt
ein abstrakter Vergleich der allgemeinen Diskussion zu den Grenzen des Strafrechts.


Nach den Anschlägen des 11. September 2001 kam es
im Bereich der Terrorismusgesetzgebung in den meisten Rechtsordnungen zu
weitreichenden Ausdehnungen des Strafrechts. Das Terrorismusstrafrecht ist somit ein
interessanter Testfall für die funktionalen Grenzen des Strafrechts.

Die dogmatischen Kategorien der Grenzen des Strafrechts betreffen in Deutschland eine
Reihe von unterschiedlichen Aspekten wie das Konzept des Rechtsgüterschutzes (und
seiner Alternativen), die Rechtfertigung von abstrakten Gefährdungsdelikten, das
Verhältnismäßigkeitsprinzip, die subjektiven Anforderungen an Straftatbestände oder
das Bestimmtheitsprinzip.

Die Autorin behandelt diese Problematiken mit einem rechtsvergleichenden Ansatz
anhand der Kriterien der Strafrechtsbegrenzung in Deutschland und England. Nach einer
Darstellung von einander entsprechenden Delikten der Terrorismusgesetzgebung folgt
ein abstrakter Vergleich der allgemeinen Diskussion zu den Grenzen des Strafrechts.
Abschließend bezieht sie die einschlägigen Diskurse im Bereich der Terrorismusdelikte
zur konkreten Untersuchung ein. Der Beleuchtung von Sicherungsmechanismen des
Strafrechts in verschiedenen Rechtsordnungen kommt im Rahmen der Diskussion, wie ein
gerechter Ausgleich zwischen individueller Freiheit und kollektiver Sicherheit
erfolgen kann, große Bedeutung zu.

Einleitung

I. Forschungsgegenstand
II. Forschungsziel
III. Forschungsmethode
IV. Gang der Darstellung

Erster Teil: Straftatbestände zur Terrorismusbekämpfung im Vorfeld eines Anschlags

I. Deutschland
II. England
III. Vergleichende Schlussfolgerungen

Zweiter Teil: Kriterien zur Begrenzung des Strafrechts

I. Deutschland
II. England
III. Vergleichende Schlussfolgerungen

Dritter Teil: Grenzen des Strafrechts bei der Terrorismusgesetzgebung

I. Deutschland
II. England
III. Vergleichende Schlussfolgerungen

Vierter Teil: Erklärungsversuche

I. Gesellschaftliche/philosophische Hintergründe
II. Historische Hintergründe
III. Legalitätsprinzip versus Opportunitätsprinzip
IV. Einzelfallgerechtigkeit versus allgemeine Prinzipien
V. Laienbeteiligung
VI. Rolle der Strafrechtswissenschaft

Literaturverzeichnis

  • By (author) Sarah Herbert