Arznei und Confect

Medikale Kultur am Wolfenbutteler Hof im 16. und 17. Jahrhundert

by Gabriele Wacker

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Extent: 608 pages

Publisher: Harrassowitz Verlag

Subjects: Early Modern & Renaissance Studies, Medicine

Series: Wolfenbutteler Forschungen

Series volume number: 134

Language: German

Hardback (Published)

(September 2013)

ISBN: 9783447068017

6.3 x 9.45 inches

Price: $109.00

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English summary: In this volume, Gabriele Wacker examines the medical culture at the court in Wolfenbuettel between the 16th and early 18th century on the basis of surviving pharmacy bills. The records of these drug deliveries provide information on the prevailing contexts and procedures for medication, historical trends in the use of drugs along with well-documented individual cases. Wacker illuminates the relationship between the production and distribution of medicines at the court in Wolfenbuettel, as well as the network of interpersonal relationships and the appointment of selected doctors and pharmacists. On the basis of the medicines and substances used in treatment conclusions can be drawn on the nature of specific diseases at the court. The author also looks into the question of whether and to what extent the use of medication was based on rank. German description: Auf der Grundlage von uberlieferten Apothekenrechnungen geht Gabriele Wacker in ihrem Band der medikalen Kultur am Wolfenbutteler Hof zwischen dem 16. und dem fruhen 18. Jahrhundert nach. Die registrierten Arzneimittellieferungen geben Aufschluss uber Medikationszusammenhange und -ablaufe, historische Tendenzen im Umgang mit Arzneimitteln und uber einzelne gut dokumentierte Sonderfalle.Beleuchtet werden die Zusammenhange zwischen Herstellung und Distribution von Arzneimitteln am Wolfenbutteler Hof, die interpersonalen Beziehungsnetze und die Bestallungen ausgewahlter Arzte und Apotheker. Anhand der angewandten Praparate und Substanzen konnen Ruckschlusse auf spezifische Krankheiten am Hof gezogen werden. Dabei geht die Autorin auch der Frage nach, ob und inwieweit sich die Medikation an standischen Kriterien orientierte. Wahrend die Mitglieder des Herzoghauses bevorzugt zur Krankheitsvorbeugung und -vermeidung behandelt wurden, erhielten die Mitglieder des Hofstaates erst dann medikamentose Behandlung, wenn sie ihre Aufgaben nicht mehr erfullen konnten. In Seuchenzeiten hingegen scheint die Medikation weniger nach sozialer Schicht differenziert gewesen zu sein, da die Hofapotheke hier das Funktionieren der Gesundheitspflege des gesamten Hofes garantieren musste.

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