Fiktionalität im Artusroman des 13. bis 15. Jahrhunderts

Romanistische und germanistische Perspektiven

Hg. von Martin Przybilski und Nikolaus Ruge unter Mitarbeit von Leonie Butz und Hanna Häger

Book cover: Fiktionalität im Artusroman des 13. bis 15. Jahrhunderts

Hardback (Published)

(June 2013)

ISBN: 9783895009518

6.69 x 9.49 inches

Price: $68.00

In stock

PDF (Published)

(January 2013)

ISBN: 9783954908929

Price: $57.00

English Summary: Contrary to former studies the volume focusses on the opportunities of fictional world concepts in the Arthurian narrations of the European Middle Ages apart from the factitive dictate. It examines phenomena of narration that opened spaces of story-telling to French and German premodern literatures but are sealed to temporary educated literature. German Description: Im Gegensatz zu bisherigen Studien fokussiert der Band die Moglichkeiten fiktionaler Weltentwurfe im arthurischen Narrativ des europaischen Mittelalters jenseits des Diktats des Faktitiven. Er fragt somit nach Phanomenen der Narration, die den franzosisch- und deutschsprachigen Literaturen der Vormoderne Raume des Erzahlens eroffneten, die der zeitgenossischen gebildeten Literatur verschlossen blieben.

Prof. Dr. Martin Przybilski (born in 1970); University studies of German, History and Classical Philology in Paderborn and Würzburg<br/>Since 2003: professor of Medievalism at the University of Trier<br/>Research focus: Wolfram von Eschenbach, Jewish-Christian cultural exchange, Arthurian Romance, literarily portrayals of war<br/>Dr. Nikolaus Ruge (born in 1971); University studies of German and Sociology in Bamberg<br/>Since 2006: member of academic staff in the field of Medievalism at the University of Trier<br/>Research focus: Language History, variance and medieval textuality, Arthurian Romance<br/>

  • Edited by Martin Przybilski
  • Edited by Nikolaus Ruge
  • With Leonie Butz
  • With Hanna Häger

„Diese Sammlung von zehn germanistischen und romanistischen Studien mit einer Einführung von Nikolaus Ruge [...] geht von einem Fiktionalitätsbegriff aus, der im jüngeren Artusroman, so die Hgg., ,die Möglichkeiten fiktionaler Weltentwürfe jenseits von faktitiver Stringenz, Kohärenz oder Kontingenz auslotet’, wobei sich, so Ruge, ,in den Beiträgen [...] eine Reihe methodischer Tendenzen herauskristallisieren’ sollen, ,für eine systematischere Erfassung dessen, was im 13. Jahrhundert an fiktionalitätsaffinen Erzählmodellen und -verfahren zur Verfügung stand’. Als Ausgangspunkt hierfür dient die Absenz vernakulärer zeitgenössischer Poetiken, die – unter Berücksichtigung von deren Historizität und kulturellen Gebundenheit – eine Rekonstruktion von Fiktionalitätssignalen am Textzeugnis über den discours statt über die histoire notwendig macht. Dieses Ziel verfolgen [..] die neun Germanisten und drei Romanisten.“<br/><br/>Von: Angelica Rieger<br/>In: Das Mittelalter, 2017, Band 22, Heft 2, S. 487-489.
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