Die Bibliothek des Mittelalters als dynamischer Prozess

Edited by Michael Embach Edited by Claudine Moulin Edited by Andrea Rapp

Book cover: Die Bibliothek des Mittelalters als dynamischer Prozess

Extent: 312 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Medieval Studies

Series: Trierer Beiträge zu den Historischen Kulturwissenschaften

Language: German

Hardback (Published)

(February 2013)

ISBN: 9783895008146

6.69 x 9.45 inches

Price: $117.00

In stock

PDF (Published)

(January 2013)

ISBN: 9783954908868

Price: $98.00

This conference volume documents the results of the 3rd Trier Library Workshop, which was held in 2009. It focuses on questions about the historical changes in medieval libraries and individual codices during the course of their history. The static aspect of libraries and manuscripts is offset by dynamic and structural changes, such as inventory changes, glosses, re-ordering, and the like. Contributions deal with, among others, the cathedral libraries in Hildesheim and Halberstadt, the scriptorium of the monastery at Arnstein, the Hebrew fragments in the municipal library of Trier, and Ekkehard V. as reader in the library of the St. Gallen monastery. German text.


English Summary: This conference volume documents the results of the 3rd Trier Library Workshop, which was held in 2009. It focuses on questions about the historical changes in medieval libraries and individual codices during the course of their history. The static aspect of libraries and manuscripts is offset by dynamic and structural changes, such as inventory changes, glosses, re-ordering, and the like. Contributions deal with, among others, the cathedral libraries in Hildesheim and Halberstadt, the scriptorium of the monastery at Arnstein, the Hebrew fragments in the municipal library of Trier, and Ekkehard V. as reader in the library of the St. Gallen monastery. German text. German Description: Der vorliegende Tagungsband dokumentiert die Ergebnisse des 3. Trierer Bibliotheksworkshops vom 19./20. Juni 2009. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den historischen Veranderungen mittelalterlicher Bibliotheken und einzelner Kodizes im Laufe ihrer Geschichte. Einer statischen Sicht von Bibliotheken und Handschriften werden Phanomene ihrer Dynamisierung und strukturellen Mobilisierung durch Bestandsveranderung, Glossierung, Neuordnung und ahnlichem mehr entgegengehalten. Die Beitrage beziehen sich u. a. die Dombibliotheken von Hildesheim und Halberstadt, das Skriptorium von Kloster Arnstein, die hebraischen Fragmente der Stadtbibliothek Trier oder Ekkehard IV. als Benutzer der Klosterbibliothek von St. Gallen.

  • Edited by Michael Embach
  • Edited by Claudine Moulin
  • Edited by Andrea Rapp

„Durch seine Fallstudien bietet der Band viele Facetten von Dynamik gegenüber dem sonst üblichen eher statischen Blick auf ma. Bibliotheken.“<br/><br/>Jessica Kreutz<br/><br/>In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters, Band 70,1, 2015, S. 227-228.<br/><br/>----------------------------------------<br/>„Die zehn Beiträge des Bandes erfüllen (...) die in der Einführung geweckten programmatischen Erwartungen. Als Werkstattberichte zeigen sie aber zweifellos auf, dass der Ansatz, die mittelalterliche Bibliothek als dynamischen Prozess zu begreifen, fruchtbar ist und zu neuen Fragestellungen anregt. Den mit Tafeln reichlich ausgestatteten Band beschliessen<br/>ein Personenregister und ein Handschriftenregister“<br/><br/>Ernst Tremp<br/><br/>In: Archiv für Kulturgeschichte, Band 97, Heft 1, 2015, S. 213-217.<br/>---------------------------------------------------------<br/>„Die verschiedenen Dynamisierungsmöglichkeiten in bzw. von einzelnen mittelalterlichen Bibliotheken werden von den verschiedenen Autorinnen und Autoren beschrieben. Dynamisierung kann die Erstellung einer dynamischen Edition mit Hilfe von OnlineAusgaben (Klaes) bedeuten, aber kann auch die Veränderung des Buchbestandes durch monastische Reformen im Spätmittelalter oder durch Reformation (Kruse) meinen.<br/>Die Mehrzahl der Beiträge ist angenehm zu lesen und bietet mitunter faszinierende Zugänge zu verschiedenen Veränderungsprozessen in mittelalterlichen Bibliotheken, wobei erfreulicheIweise verschiedene Bibliothekstypen<br/>(z. B. Klosterbibliotheken, eine medizinische Fachbibliothek und jüdische Bibliotheken) in die Betrachtung einbezogen werden. Hervorzuheben ist noch der Tafelteil am Schluss des Tagnngsbandes, der zum Verständnis der Darstellungen wesentliche (Farb-)Abbildungen von Seiten bzw. Blättern aus den einzelnen Handschriften versammelt. Dem Tagungsband mit seinen Aufsätzen ist eine diskussionsfreudige Aufnahme in der Wissenschaft zu wünschen. Möge damit der Impuls zu einer weiteren Erörterung gelegt sein, die hoffentlich noch viele neue Erkenntnisse zur Buchkultur im Mittelalter erbringen wird.“<br/><br/>Patrick Trautmann<br/><br/>In: Pro Libris, 2014, S. 94-103.
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