Das besetzte Kreta 1941-45
by Harald Gilbert
Hardback (Published)
(April 2015)
ISBN: 9783447101868
6.65 x 9.45 inches
Price: $70.00
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English summary: In May of 1941, the Cretan civilization offered heavy resistance against German attackers, which responded with mass-executions and the destruction of villages. There follows nearly two years of relative peace on the island, which was broken in the summer of 1942 and 1943 through the killing of hostages after the actions of British commando operations. After Italy changed sides in September 1943, the attacks of partisans were answered with brutal reprisals. In the summer of 1944, the activity of the partisans became spryer and the German leadership responded with shooting hundreds of civilians and, again, the destruction of villages. When the Red Army reached Romania, Hitler ordered the evacuation of Greece. In September 1944, most of the German soldiers had left Crete, on account of the general German retreat on all fronts; for a long time the island had been an eccentric outpost. An extensive amount of documentary material attests to the German occupation. There are also significant gaps but, for example, there remain the documents of the 22nd Infantry-Division, as well as the marines and a great deal from the staff of the commandant of Fortress Crete. Also, the officers of the British Special Operation Executive, which supported the resistance movement on Crete, left behind important material. A lively view into the lives of German soldiers on Crete is provided by the notebook and the letters of Captain Dr. Beutin. The investigations in Germany since the 1950s have led to no individual conviction but the extensive research materials, to which also countless Greek witness statements belong, are of great value. They allow for many experiences to be traced in detail. German description: Im Mai 1941 leisteten kretische Zivilisten heftigen Widerstand gegen die deutschen Angreifer, die mit Massenerschiessungen und der Zerstorung von Dorfern reagierten. Danach war es zwei Jahre lang relativ ruhig auf der Insel. Unterbrochen wurde die Ruhe im Sommer 1942 und 1943 durch Geiselerschiessungen nach britischem Kommando-Unternehmen. Nach Italiens Seitenwechsel im September 1943 wurden Angriffe von Partisanen mit brutalen Vergeltungsmassnahmen beantwortet. Auch als im Sommer 1944 die Tatigkeit der Partisanen lebhafter wurde, reagierte die deutsche Fuhrung mit der Erschiessung von Hunderten von Zivilisten und der Zerstorung von Dorfern. Als die Rote Armee Rumanien erreicht hatte, befahl Hitler die Raumung Griechenlands. Im September 1944 verliessen die meisten deutschen Soldaten Kreta – angesichts der deutschen Ruckzuge an allen Fronten war die Insel langst zu einem exzentrischen Aussenposten geworden. Zur deutschen Besatzungszeit liegt umfangreiches Aktenmaterial vor. Es gibt zwar auch grosse Lucken, doch es sind zum Beispiel die Akten der 22. Infanterie-Division bis Ende 1943 erhalten, ebenso die der Marine und viele aus dem Stab des Kommandanten der Festung Kreta. Auch die Offiziere der britischen SOE (Special Operations Executive), die die Widerstandsbewegung auf Kreta unterstutzten, haben wichtiges Material hinterlassen. Einen lebendigen Einblick in das Leben deutscher Soldaten auf Kreta bieten die Notizbucher und die Briefe des Hauptmanns Dr. Beutin. Die Ermittlungen in Deutschland seit den 1950er-Jahren fuhrten zwar zu keiner einzigen Verurteilung, aber die umfangreichen Ermittlungsakten, zu denen auch zahlreiche griechische Zeugenaussagen gehoren, sind von grossem Wert. Sie erlauben es, manche Vorgange bis ins Detail nachzuzeichnen.
- By (author) Harald Gilbert
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