Wie Feuer und Stroh?
Symbiotische Konvente im Prämonstratenserorden in den Zirkarien Ilfeld und Böhmen-Mähren im 12.–14. Jahrhundert
By (author) Sandra Groß
Hardback (Published)
(July 2025)
ISBN: 9783515137676
6.69 x 9.49 inches
Price: $120.00
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Im 12. Jahrhundert entstand im Zuge der Kirchenreform der Pramonstratenserorden, der sich in seiner Anfangszeit besonders durch das enge Zusammenleben von mannlichen und weiblichen Ordensmitgliedern auszeichnete. Gerade deshalb eignet er sich in besonderer Weise fur die Erforschung und Neubewertung der Institution des Doppelklosters. Am Beispiel von Frauenbreitungen, Germerode, Veara, Trostadt und Tuckelhausen untersucht Sandra Groa pramonstratensische Stifte mit symbiotischen Konventen von ihrer Grundung bis zum Jahr 1400. Im Fokus steht die Entwicklung der Schwesterngemeinschaften nach dem Ende der Kohabitation und die Handlungsspielraume, die den Chorfrauen zur Verfugung standen. Frauenkommunitaten, die aus Stiften mit symbiotischen Konventen hervorgingen, waren keineswegs zwangslaufig zum Niedergang verurteilt. Entscheidend fur ihr Fortbestehen war maageblich ihr geistliches und weltliches Umfeld. Verbindungen zu Bischofen und adlige Netzwerke starkten die Konvente und verhalfen ihnen zu groaerer Handlungsfahigkeit. Eine ausreichende wirtschaftliche Ausstattung als wichtige Basis eines handlungs- und uberlebensfahigen Konvents wurde neben diversen Besitzerwerbungen im Umfeld der Gemeinschaften zunehmend durch Stiftungen sichergestellt.
Im 12. Jahrhundert entstand im Zuge der Kirchenreform der Pramonstratenserorden, der sich in seiner Anfangszeit besonders durch das enge Zusammenleben von mannlichen und weiblichen Ordensmitgliedern auszeichnete. Gerade deshalb eignet er sich in besonderer Weise fur die Erforschung und Neubewertung der Institution des Doppelklosters. Am Beispiel von Frauenbreitungen, Germerode, Veara, Trostadt und Tuckelhausen untersucht Sandra Groa pramonstratensische Stifte mit symbiotischen Konventen von ihrer Grundung bis zum Jahr 1400. Im Fokus steht die Entwicklung der Schwesterngemeinschaften nach dem Ende der Kohabitation und die Handlungsspielraume, die den Chorfrauen zur Verfugung standen. Frauenkommunitaten, die aus Stiften mit symbiotischen Konventen hervorgingen, waren keineswegs zwangslaufig zum Niedergang verurteilt. Entscheidend fur ihr Fortbestehen war maageblich ihr geistliches und weltliches Umfeld. Verbindungen zu Bischofen und adlige Netzwerke starkten die Konvente und verhalfen ihnen zu groaerer Handlungsfahigkeit. Eine ausreichende wirtschaftliche Ausstattung als wichtige Basis eines handlungs- und uberlebensfahigen Konvents wurde neben diversen Besitzerwerbungen im Umfeld der Gemeinschaften zunehmend durch Stiftungen sichergestellt.
- By (author) Sandra Groß
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