Weder Haut noch Fleisch

Das Inkarnat in der Kunstgeschichte

edited by Daniela Bohde and Mechthild Fend

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Extent: 208 pages

Publisher: Dietrich Reimer Verlag

Subjects: Art & Art History

Series: Neue Frankfurter Forschungen zur Kunst

Series volume number: 3

Language: German

(Hardback) (Out of print)

(April 2007)

ISBN: 9783786125457

Price: $62.00

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Im Zentrum des Buches steht der Begriff Inkarnat, der die Haut- und Fleischtone in der Malerei bezeichnet. Es ist frappierend zu beobachten, wieviel Sorgfalt Kunstler vom Mittelalter bis zur Gegenwartskunst auf die Darstellung menschlicher Haut verwendeten, um eine moglichst lebendige Wirkung zu erzielen. Die besondere Bedeutung ruhrt daher, dass der menschliche Korper das wichtigste Bildthema in der europaischen Kunst ist. Um 1400 aus dem Bereich der Theologie in die Sprache der Kunstliteratur uberfuhrt, suggeriert der Begriff Inkarnat, die Kunst des ‘Fleischmalens’ gleiche dem religiosen Prozess der Fleischwerdung. Mit dem Ausdruck ist bis heute die Vorstellung verbunden, dass das gemalte Fleisch lebt. Der Terminus eroffnet daher gleichermassen einen Zugang zur Geschichtlichkeit der Korperdarstellung wie zu den theoretischen Grundlagen der europaischen Malerei. Die Autoren des Bandes erlautern die Maltechniken, die die Kunstler einsetzten, um den Anschein lebendiger Korper zu erzeugen, sowie die damit verbundenen Korperkonzepte. Die profunde Einfuhrung gewahrt Einblick in die ‘Fleisch’-Malerei Jan van Eycks, Tizians und Caravaggios sowie Jakob Schlesingers und betrachtet daruber hinaus die Siebdrucke von Andy Warhol.

  • Edited by Daniela Bohde
  • Edited by Mechthild Fend