Was wollen wir, wenn wir arbeiten?

Honneth, Hegel und die Grundlagen der Kritik des Neoliberalismus.

By (author) Hans-Christoph Schmidt am Busch

Book cover: Was wollen wir, wenn wir arbeiten?

Extent: 88 pages

Publisher: Duncker & Humblot

Subjects: Philosophy

Series: Lectiones Inaugurales

Series volume number: 16

Language: German

Paperback (Published)

(May 2017)

ISBN: 9783428144822

4.53 x 7.48 inches

Price: $32.00

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Wie sollte unsere Arbeitswelt beschaffen sein? Und warum hat sie die fragliche Beschaffenheit nicht? Glaubt man Axel Honneth, dann möchten wir, die Angehörigen moderner westlicher Gesellschaften, in der Arbeitswelt eine Art von sozialer Freiheit realisieren, die spezifische Formen der Kooperation und Anerkennung einschließt. Der gegenwärtige (»neoliberale«) Kapitalismus ist für Honneth deshalb problematisch, weil er den institutionellen Erfordernissen dieser Freiheit nicht gerecht werden kann. Der vorliegende Band rekonstruiert die Grundlagen der Honneth’schen Neoliberalismuskritik, diagnostiziert einige Probleme, welche diese Theorie aufwirft, und erläutert, wie sich dieselben im Rückgriff auf Hegels Philosophie beheben lassen.


English summary: What Should Our Workplace Look Like? What should our workplace look like? Why does it often fail to live up to our expectations? According to Axel Honneth, members of modern Western societies wish to realize a kind of social freedom within the workplace that involves specific forms of cooperation and recognition. For Honneth, neoliberal capitalism is deficient because it cannot realize the institutional requirements that are necessary to bring this freedom about. This volume reconstructs the foundations of Honneth’s critique of neoliberalism, diagnoses some of the issues with his account, and explains how these can be addressed through recourse to Hegel’s social philosophy. German description: Wie sollte unsere Arbeitswelt beschaffen sein? Und warum hat sie die fragliche Beschaffenheit nicht? Diese Fragen, die seit dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise vor zehn Jahren verstarkt diskutiert werden, fallen traditionell in den Untersuchungsbereich der Kritischen Theorie in der Tradition der Frankfurter Schule. Glaubt man Axel Honneth, dem neben Jurgen Habermas bedeutendsten zeitgenossischen Vertreter dieser Schule, dann mochten wir, die Angehorigen moderner westlicher Gesellschaften, in der Arbeitswelt eine Art von sozialer Freiheit realisieren, die spezifische Formen der Kooperation und Anerkennung einschliesst. Der gegenwartige (neoliberale) Kapitalismus ist fur Honneth deshalb problematisch, weil er den institutionellen Erfordernissen dieser Freiheit nicht gerecht werden kann. Der vorliegende Band rekonstruiert die Grundlagen der Honneth’schen Neoliberalismuskritik, diagnostiziert einige Probleme, welche diese Theorie aufwirft, und erlautert, wie sich dieselben im Ruckgriff auf Hegels Sozialphilosophie beheben lassen.

Einleitung

1. Honneths Sozialphilosophie und die Kritik des Neoliberalismus

2. Was wollen wir, wenn wir arbeiten?

3. Vier Probleme

4. Hegels Sozialphilosophie

5. Die sittliche Gesinnung der Mitglieder moderner Gesellschaften

6. Was wollen wir, wenn wir arbeiten?

7. Die sittliche Ambivalenz von Märkten

8. Drei Thesen

9. Die Grundlagen der Kritik des Neoliberalismus

10. Schluss

Literatur

Über den Verfasser

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